Der Berliner Zoo freut sich über Nachwuchs bei den Erdferkeln. Das ungewöhnliche Tier mit den langen Ohren ist erst wenige Tage alt – aber schon ein Publikumsmagnet.

An den kräftigen Vorderklauen besitzt das Tier vier Zehen und lange Nagelhufe – fast wie ein Bagger. Damit buddelt es sich Höhlen und wühlt nach Leckerbissen. Am liebsten werden Ameisen und Termiten gefuttert, deren Hügel ein Erdferkel locker aufbricht. Mit dem beweglichen Rüssel und der bis zu 30 cm langen, klebrigen Zunge ist die Leibspeise ruckzuck verschlungen. Beim Graben kann das Tier seine Nasenlöcher verschließen, damit keine Erde eindringen kann.