Marktstart 2022Der Jeep Grand Cherokee kommt als Plug-in-Hybrid

Jeep setzt seine Modellpalette unter Strom: Jetzt ist das große SUV der Marke an der Reihe, der Grand Cherokee geht als Plug-in-Hybrid an die Steckdose.

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Der Jeep Grand Cherokee schult zum Teilzeitelektriker um © JEEP
 

Auch vor den zumindest optischen Gelände-Urgesteinen von Jeep macht die Elektrifizierung nicht halt. Renegade, Compass und sogar den alten Haudegen Wrangler gibt es bereits als Plug-in-Hybrid. Bis 2025 will die Marke in jedem SUV-Segment auch ein vollelektrisches Fahrzeug anbieten.

Auch die fünfte Generation des Grand Cherokee steht auf einer ganz neuen Architektur, weshalb auch Karosserie, Innenraum und auch der Plug-in-Hybrid-Antrieb neu sind. In Nordamerika sind noch weitere Motoren im Programm, in Europa könnte es bei dem einen bleiben.

Das Infotainmentsystem besteht aus bis zu drei Bildschirmen Foto © JEEP

Das System namens 4xe kombiniert zwei Elektromotoren (einen pro Achse), ein 17-kWh-Batteriepaket, einen turbogeladenen Zweiliter-Vierzylinder-Benziner und ein Acht-Gang-Automatikgetriebe. Die Systemleistung liegt bei 375 PS und 637 Newtonmetern maximalem Drehmoment, der rein elektrische Aktionsradius liegt bei rund 40 Kilometern. Der Plug-in-Hybrid kann bis zu 2720 Kilogramm an den Haken nehmen.

Ein Elektromotor pro Achse bildet den Allradantrieb Foto © JEEP

Die Elektrifizierung macht aus dem Häuptling aber keinen Asphaltcowboy, der Trailhawk 4xe kann bis zu 61 Zentimeter tiefes Wasser durchwaten, die Luftfederung hievt ihn auf eine Bodenfreiheit von bis zu 29 Zentimetern und hat im Elektromodus sogar den legendären Rubicon-Trail absolviert. Das Allradsystem Quadra II bringt ein zweistufiges Verteilergetriebe und ein elektronisches Sperrdifferenzial an der Hinterachse mit.

Das Infotainmentsystem „Uconnect 5“ besteht aus bis zu drei Bildschirmen mit Diagonalen von 25,6 und 26 Zentimetern – einer davon für den Beifahrer. Darüber hinaus gibt es noch ein Entertainment-System für die Rücksitze. Der Laderaum fasst bis zu 1068 Liter, das sind 40 Liter mehr als beim Vorgänger.

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