Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

12 neue Modelle in 18 Monaten Nissan bringt Nachfolger für den 370Z

Unter den zwölf Modellen, die Nissan in den nächsten 18 Monaten auf den Markt bringen will, ist auch der neue Z.

Ein erster Blick auf den neuen Z © NISSAN
 

Darauf hätten wir keine Wetten mehr abgeschlossen: Zwölf Jahre sind ins Land gezogen, seit Nissan der Neigungsgruppe Sport den 370Z als Sparringspartner ans Herz gelegt hat. Und obwohl das Sportcoupé bei uns – zu Unrecht – ein Dasein unter der Wahrnehmungsgrenze fristete, scheint die Neuauflage in den Startlöchern zu scharren.

Im Video „From A to Z“ teasern die Japaner zwölf Modelle an, die in den nächsten 18 Monaten auf den Markt kommen sollen: von A wie dem kürzlich präsentierten Elektro-Crossover Ariya bis Z wie … ja wie könnte der Nachfolger des Sportcoupés denn heißen?

400Z ist in der Ziehung, denn wirft man einen Blick ins Konzernregal, dann kommt für den Hecktriebler eigentlich nur der doppelt aufgeladene V6-Benziner mit drei Litern Hubraum in Frage, der bei Nissans Nobeltochter Infiniti in Diensten steht. Das wiederum würde bedeuten: Sayonara Saugmotor!

Optisch scheint der Z die Optik seiner Urgroßmutter, der „Fairlady“ Datsun 240Z zu beschwören. Mit in Szene gesetztem Kühlergrill, dem Z-Emblem über dem kessen Hüftschwung und einer hinreißenden Dachlinie.

Apropos sportliche Nissans: Fans wird es gleich aufgefallen sein - in der Familienaufstellung glänzte der Supersportwagen GT-R durch Abwesenheit.

Modellvorstellung: Nissan Ariya

Der Nissan Ariya steht auf der neuen Elektroplattform der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi, die den Designer einige Freiheiten einräumt, die auch gerne genommen wurden.

NISSAN

Da wären die ultrakurzen Überhänge gemessen an der Länge von 4595 Millimetern, der 2775 Millimeter lange Radstand oder die neue Interpretation des geschlossenen Kühlergrills, in dessen Mitte das Markenlogo bestehend aus 20 LED prangt. Flankiert wird das Ganze von dünnen LED-Scheinwerfern, die mit sequenziellen Blinkern kombiniert sind.

NISSAN

Wann genau der Ariya in Österreich auf den Markt kommt, das verrät Nissan noch nicht – aber dass man die Wahl zwischen fünf Varianten haben wird. Grundsätzlich sind zwei Batterien im Angebot: eine mit 63 und eine mit 87 kWh, jeweils mit Zwei- oder Vierradantrieb.

NISSAN

Den Einstieg bilden folgerichtig die beiden Modelle mit Frontantrieb, einer maximalen Leistung von 160 beziehungsweise 178 kW (218/242 PS), einem Drehmoment von bis zu 300 Newtonmetern und Reichweiten von bis zu 360 respektive 500 Kilometern.

NISSAN

Zwei Elektromotoren – also einen zusätzlichen an der Hinterachse - haben die Ariyas mit Allradantrieb: Bei der Variante mit 63-kWh-Batterie klettert die Leistung damit auf bis zu 205 kW (279 PS) und 560 Newtonmeter, während die Reichweite auf 340 Kilometer sinkt. Dem 87-kWh-Akku sollen sich 225 kW (306 PS), bis zu 600 Newtonmeter und ein Aktionsradius von bis zu 460 Kilometer entlocken lassen.

NISSAN

Topmodell ist die Performance-Version mit großem Akku, Allrad, 290 kW (394 PS) Leistung und einer Reichweite von bis zu 400 Kilometern.

NISSAN

Verdauen kann der Ariya sowohl Gleichstrom (Schnellladen mit bis zu 130 kW) als auch Wechselstrom, zudem ist ein Drei-Phasen-Ladegerät an Bord, das mit bis zu 22 kW zuzelt.

NISSAN

Weil beispielsweise die Klimaanlage unter der Motorhaube sitzt und es auch keinen Getriebetunnel braucht, soll das Platzangebot für die Passagiere äußerst großzügig ausfallen. Das Kofferraumvolumen liegt bei den Fronttrieblern bei 468, bei den Allradversionen bei 415 Litern.

NISSAN

Das Armaturenbrett kommt weitgehend ohne klassische Knöpfe und Schalter aus. Im zentralen Bereich sind lediglich kapazitive haptische Tasten für die Klimaanlage geblieben, die bei Berührung durch Vibrationen das gleiche Gefühl wie mechanische Schalter vermitteln und erst bei eingeschaltetem Motor erscheinen. 

NISSAN

Unterhalb der Instrumententafel versteckt sich eine Aufbewahrungsbox mit ausklappbarem Tisch – so wird das Cockpit auf Wunsch zum mobilen Büro. Als zentrales Bedien- und Informationselement dienen gleich zwei 12,3 Zoll große Displays: die Instrumentenanzeige direkt hinter dem Lenkrad und der zentrale Bildschirm daneben, die miteinander vernetzt sind. Das zusätzliche Head-up-Display projiziert die wichtigsten Informationen ins Blickfeld des Fahrers. Viele Funktionen lassen sich auch per Sprachbefehl steuern.

NISSAN
1/10

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren