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Harte Konkurrenz für den PassatDer neue VW Arteon kommt als Shooting Brake und Plug-in-Hybrid

Der VW Arteon bekommt mit der Modellpflege Zuwachs: Neben der coupéhaften Limousine gibt es ihn ab September auch als Shooting Brake. Auch als Plug-in-Hybrid und R-Version.

Der neue VW Arteon Shooting Brake © VOLKSWAGEN
 

Die eigentliche Frage lautet: Was bedeutet das für die Zukunft des VW Passat? Volkswagen hat das Tuch von dessen überarbeitetem Feschack-Ableger Arteon gezogen. Und die Wolfsburger stellen der coupéhaften Limousine auch einen Lifestyle-Kombi zur Seite. Damit wird es für den Passat immer enger: vom Szenario keiner Neuauflage für den Mittelklasse-Klassiker über eine elektrifizierte Variante bis zum Ausdünnen der Baureihe – in der Gerüchteküche brodelt es. Mit der Modellpflege für den Arteon wird die Konkurrenz in den eigenen Reihen jedenfalls immer größer.

Plug-in-Hybrid. Auch der Arteon stromert Anfang 2021 an die Steckdose – als Teilzeitelektriker. Für den Plug-in namens eHybrid tun sich ein 1,4-Liter-Turbobenziner (156 PS) und ein Elektromotor (85 kW) zusammen, die eine Systemleistung von 218 PS stemmen. Angaben zum elektrischen Aktionsradius machen die Wolfsburger noch nicht, aber im verwandten Passat GTE stehen mehr als 50 Kilometer im Datenblatt.

Modellpflege: VW Arteon

Volkswagen hat das Tuch vom überarbeitetem Feschack-Ableger des Passat gezogen. Und die Wolfsburger stellen der coupéhaften Limousine Arteon jetzt auch einen Lifestyle-Kombi namens Shooting Brake zur Seite.

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Auch der Arteon stromert Anfang 2021 an die Steckdose – als Teilzeitelektriker. Für den Plug-in namens eHybrid tun sich ein 1,4-Liter-Turbobenziner (156 PS) und ein Elektromotor (85 kW) zusammen, die eine Systemleistung von 218 PS stemmen. Angaben zum elektrischen Aktionsradius machen die Wolfsburger noch nicht, aber im verwandten Passat GTE stehen mehr als 50 Kilometer im Datenblatt.

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Was das analoge wie digitale Innenleben angeht, hebt VW den Arteon auf den aktuellen Stand im Konzern. Bedeutet: Tasten und Knöpfe weichen Touchflächen, wie etwa bei der Bedienung der Klimaanlage oder auf dem Multifunktionslenkrad. Serienmäßig sind die digitalen Instrumente im Format von 10,25 Zoll an Bord, genauso wie kabellose Schnittstellen für „Apple CarPlay“ und „Android Auto“ oder eine Ambientebeleuchtung, die bis zu 30 Farben spielt.

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Sowohl Limousine als auch der Kombi messen in der Länge 4866 Millimeter. Auch was die Breite angeht, liegen die ungleichen Geschwister mit 1871 Millimetern gleich auf. In der Höhe allerdings übertrifft der Shooting Brake den Fastback mit 1447 Millimetern um 19 Zähler.

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Der Radstand liegt bei 2840 Millimetern, was neben dem Platz für die Passagiere folgendes Ladevolumen ergibt: 563 bis 1557 Liter beim Fünftürer, 565 bis 1632 Liter beim Hinterlader.

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Erstmals gibt es vom Arteon eine R-Version, die im Dezember an den Start geht. Was bedeutet: Der 2-Liter-Turbobenziner mit vier Brennräumen verteilt mit Hilfe des siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebes bis zu 320 PS und 420 Newtonmeter Drehmoment auf alle viere – serienmäßig ist ein Allradantrieb mit Torquesplitter mit von der Partie. Er verteilt die Kraft nicht nur variabel zwischen den Achsen, sondern auch situativ zwischen den Hinterrädern.

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Neben den Topmodellen finden sich in der Startaufstellung zwei weitere aufgeladene Benziner: ein 1,5-Liter (150 PS) und ein 2-Liter (190 PS). Der 2-Liter-TDI wird mit 150 und 200 PS angeboten.

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Vom bisherigen Arteon kann man die Modellpflege am besten an der Front unterscheiden. Etwa am neuen Tagfahrlicht, dessen Streifen nicht nur unterhalb der serienmäßigen LED-Scheinwerfer integriert sind, sondern optional auch mittig im Kühlergrill.

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Mit „Travel Assist“ kann der Arteon erstmals bis 210 km/h assistiert gefahren werden. Das bedeutet: Die automatische Distanzregelung reagiert auf Tempolimits, Ortschaften, Kurven, Kreisverkehre und Kreuzungen mit entsprechenden Geschwindigkeitsanpassungen, während einen der Spurhalteassistent in der Bahn hält und der Notbremsassistent unter anderem Fußgänger im Auge behält.

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R-Versionen. Erstmals gibt es vom Arteon eine R-Version, die im Dezember an den Start geht. Was bedeutet: Der 2-Liter-Turbobenziner mit vier Brennräumen verteilt mit Hilfe des siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebes bis zu 320 PS und 420 Newtonmeter Drehmoment auf alle viere – serienmäßig ist ein Allradantrieb mit Torquesplitter mit von der Partie. Er verteilt die Kraft nicht nur variabel zwischen den Achsen, sondern auch situativ zwischen den Hinterrädern.

Weitere Motoren. Neben den beiden Topmodellen finden sich in der Startaufstellung zwei weitere aufgeladene Benziner: ein 1,5-Liter (150 PS) und ein 2-Liter (190 PS). Der 2-Liter-Turbodiesel wird mit 150 und 200 PS angeboten.

Studie in Los Angeles: ID Space Vizzion

Das also ist der siebente Streich: Nach dem bereits präsentierten Kompaktwagen ID 3, dem kleinen SUV Crozz, dem heiß ersehnten Elektro-Bulli ID Buzz, der Limousine Vizzion, dem großen SUV Roomzz und dem lustigen Buggy zeigt Volkswagen auf dem Autosalon in Los Angeles das nächste Familienmitglied der Elektro-Familie. Der ID Space Vizzion ist so etwas wie ein elektrifizierter Passat Kombi und für das Jahr 2021 fix gesetzt.

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Der Variant von morgen basiert wie der Rest seiner Sippe auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Konzerns. Die Lithium-Ionen-Batterie des Fünftürers hat einen Energiegehalt von 82 kWh und treibt einen Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 205 kW (279 PS) an der Hinterachse an.

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Das Topmodell hat einen zusätzlichen E-Motor an der Vorderachse, was Allradantrieb und eine Systemleistung von 250 kW (340 PS) ergibt.

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Das Topmodell hat einen zusätzlichen E-Motor an der Vorderachse, was Allradantrieb und eine Systemleistung von 250 kW (340 PS) ergibt.

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Der knapp fünf Meter lange Kombi soll es auf Reichweiten von bis zu 590 Kilometern bringen, gemessen nach dem realistischeren WLTP-Zyklus.

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Die Akkus sind im Boden untergebracht, weshalb der Innenraum sich über dem Radstand von 2965 Millimetern ein großzügiger Fahrgastraum aufspannt. Im Fall der Studie sind vier Sitze an Bord, man könnte in die zweite Reihe aber auch drei Plätze unterbringen. Also insgesamt fünf.

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Im Innenraum der Studie konzentrieren sich alle für das Fahren relevanten Informationen primär in einem Head-up-Display mit Augmented Reality. Damit löst es das klassische Cockpit ab, das als sekundäres Display nur noch fahrrelevante Basisinformationen enthält. Die meisten Funktionen werden in einem optisch freischwebenden 15,6-Zoll-Touchscreen gebündelt.

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Einen klassischen Schaltknauf gibt es nicht mehr: Die Fahrstufen und die werden nun über einen Lenkstockhebel aktiviert. Da sich rechts nun die Schaltung befindet, wanderte die Scheibenwischerfunktion erstmals in einem Volkswagen hinüber in den linken Lenkstockhebel.

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Die Materialien im Innenraum des Showcars stammen aus nachhaltigen Rohstoffen, wie zum Beispiel dem neuen „AppleSkin“, ein Kunstleder mit einem Anteil von Reststoffen aus der Apfelsaftproduktion.

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Hinter den Rücksitzen breitet sich ein 586 Liter großer Kofferraum aus. An der Unterseite des hochklappbaren Ladebodens sind zwei elektrisch angetriebene Longboards inklusive Helme in einer speziellen Halterung arretiert, die als Last-Mile-Surfer dienen.

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Maße. Sowohl Limousine als auch der Kombi messen in der Länge 4866 Millimeter. Auch was die Breite angeht, liegen die ungleichen Geschwister mit 1871 Millimetern gleich auf. In der Höhe allerdings übertrifft der Shooting Brake den Fastback mit 1447 Millimetern um 19 Zähler. Der Radstand liegt bei 2840 Millimetern, was neben dem Platz für die Passagiere folgendes Ladevolumen ergibt: 563 bis 1557 Liter beim Fünftürer, 565 bis 1632 Liter beim Hinterlader.

Optik. Vom bisherigen Arteon kann man die Modellpflege am besten an der Front unterscheiden. Etwa am neuen Tagfahrlicht, dessen Streifen nicht nur unterhalb der serienmäßigen LED-Scheinwerfer integriert sind, sondern optional auch mittig im Kühlergrill.

Modellpflege: VW Passat

Im Frühjahr wird der Passat die Produktionsschallmauer von 30 Millionen Exemplaren durchbrechen. Ein guter Zeitpunkt also, das weltweit erfolgreichste Mittelklasse-Modell, das ab Juli bestellbar ist, für den feierlichen Anlass ein Facelift zu spendieren.

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Ganz gleich ob Benziner oder Diesel – alle Motoren im Passat sind jetzt mit einem Partikelfilter ausgestattet. Darunter auch der neu entwickelte 2.0 TDI Evo mit 150 PS. Zum weiteren Antriebsspektrum gehoren drei Benziner mit 150, 190 und 272 PS sowie drei Selbstzünder mit 120, 190 und 240 PS.

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Optisch fallen die Retuschen volkswagentypisch eher zart aus: Neu gestaltet wurden die Front- und Heckstoßfänger, das Kühlerschutzgitter und der nun mittig im Heck angeordnete Passat-Schriftzug. Frische Ware sind die Scheinwerfer, Tagfahrlichter, Nebelscheinwerfer und Rückleuchten, die allesamt in LED-Technik ausgeführt sind. Neu im Programm sind Farben wie „Lapiz Blue“, „Bottlegreen“ und „Sandgold“. Zudem bereichern vier neue 17-, 18- und 19-Zoll-Leichtmetallfelgen das Räderspektrum.

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Die adaptive Dämpferregelung hat einige neue Tricks gelernt und lässt sich jetzt stufenlos konfigurieren. Parallel zu den bekannten Einstellungen via Fahrprofilauswahl („Comfort“, „Normal“ und „Sport)“ sind per Schieberegler auch Zwischenstufen abrufbar.

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Im Interieur differenziert sich der Passat über neue Dekore und Stoffe, Türverkleidungen, eine neue Trimfarbe und neue Instrumente vom Vorgänger. Eine Innovation ist das kapazitives Lenkrad, das die Berührung durch den Fahrer registriert und so eine interaktive Schnittstelle zu Systemen wie dem „Travel Assist“ bildet. Statt der Analoguhr in der Schalttafel findet sich dort nun ein hinterleuchteter Passat-Schriftzug. In der Mittelkonsole gibt es jetzt ein größeres Ablagefach mit optional induktiver Schnittstelle fur Smartphones und daneben platziertem USB-C-Anschluss.

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Parallel mit dem neuen Passat geht die dritte Generation des Modularen Infotainmentbaukasten (MIB3) an den Start, das mit dem neuen „Digital Cockpit“ im Passat vernetzt ist. Gegenüber dem Vorgängersystem wurden die digitalen Armaturen weiterentwickelt und ihr Funktionsspektrum erweitert.

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Mit der Modellpflege sind die Assistenzsysteme unter dem Überbegriff „IQ Drive“ zusammengefasst: Zum Beispiel der neue „Travel Assist“, mit dem der Passat als erster VW über den nahezu gesamten Geschwindigkeitsbereich (0 bis 210 km/h) teilautomatisiert bewegt werden kann. Ebenfalls sein Debüt gibt der „Emergency Steering“- Assistent: Das System erhöht via Bremseingriff die Sicherheit bei Ausweichmanövern.

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„App Connect“ – die Schnittstelle fur die Integration von Smartphone-Apps – bietet erstmals die kabellose Integration von iPhone-Apps an. Zudem ist der Passat auf Wunsch permanent online, da die neuen Infotainmentsysteme serienmäßig mit einer integrierten Online-Connectivity-Unit samt SIM-Card ausgestattet sind.

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Der Plug-in-Hybrid Passat GTE startet mit einem größeren, rein elektrischen Aktionsradius durch, der nunmehr bei bis zu 55 Kilometern liegt. Dahinter steht die Vergrößerung des Energiegehalts der Lithium-Ionen-Batterie, die im Fahrzeugboden vor der Hinterachse sitzt, auf 13 kWh.

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Die 218 PS Systemleistung des Antriebsduos bestehend aus 1,4-Liter-Turbobenziner (156 PS) und einem Elektromotor (85 kW) wird von einem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verwaltet. Die für emissionsfreie Fahrten in der Stadt notwendige Energie lässt sich jetzt gezielter aufsparen und statt wie bisher fünf, gibt es nur noch drei Betriebsmodi: E-Mode, Hybrid und GTE.

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Cockpit. Was das analoge wie digitale Innenleben angeht, hebt VW den Arteon auf den aktuellen Stand im Konzern. Bedeutet: Tasten und Knöpfe weichen Touchflächen, wie etwa bei der Bedienung der Klimaanlage oder auf dem Multifunktionslenkrad. Serienmäßig sind die digitalen Instrumente im Format von 10,25 Zoll an Bord, genauso wie kabellose Schnittstellen für „Apple CarPlay“ und „Android Auto“ oder eine Ambientebeleuchtung, die bis zu 30 Farben spielt.

Assistenzsysteme. Mit „Travel Assist“ kann der Arteon erstmals bis 210 km/h assistiert gefahren werden. Das bedeutet: Die automatische Distanzregelung reagiert auf Tempolimits, Ortschaften, Kurven, Kreisverkehre und Kreuzungen mit entsprechenden Geschwindigkeitsanpassungen, während einen der Spurhalteassistent in der Bahn hält und der Notbremsassistent unter anderem Fußgänger im Auge behält.

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