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ModellpflegeŠkoda Karoq und Kodiaq lernen neue Tricks

Škoda überarbeitet die SUV-Bestseller Karoq und Kodiaq. Zu erkennen ist die Modellpflege am Schriftzug am Heck.

Den neuen Jahrgang von Karoq und Kodiaq erkennt man am Schriftzug am Heck © SKODA
 

Begonnen hat alles mit dem Scala, es folgte der Superb und jetzt sind die Bestseller Karoq und Kodiaq an der Reihe: Gemeint ist damit der Škoda-Schriftzug statt dem Logo auf der Heckklappe. Unter anderem daran erkennt man die Modellpflege der beiden SUV, die einige neue Tricks gelernt haben.

So wird die Motorenpalette des kleineren Karoq um einen neuen 2-Liter-Turbodiesel mit 190 PS ergänzt, der serienmäßig mit Allradantrieb und an ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt ist. Dafür bekommt der große Bruder Kodiaq neue 20-Zoll-Felgen ins Programm und Sitzbezüge aus einem klimaregulierenden Leder.

Modellpflege: Skoda Superb

Bald rollt es zu den Händlern, das überarbeitete Flaggschiff aus Mladá Boleslav. Wobei Škoda dem Superb eigentlich mehr als eine bloße Modellpflege hat angedeihen lassen, sondern auch gleich zwei Premieren. Erstmals ist der Tscheche als Plug-in-Hybrid und in der hemdsärmeligen Scout-Variante (im Bild) zu haben, die wir bereits von anderen Baureihen der Marke kennen.

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Die Variante gibt es nur als Kombi, der die robusten Kunststoffbeplankungen, Unterfahrschutz, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und ein Schlechtwege-Paket mit einer um 15 Millimeter erhöhten Bodenfreiheit ausführt. Zusätzlich zum serienmäßigen Allrad gibt es einen Offroad-Modus in der Fahrprofilauswahl.

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Zwei Motorisierungen stehen zur Wahl, und zwar die jeweils stärksten: Der 2-Liter-Diesel mit 190 PS und der 2-Liter-Turbobenziner mit 272 PS, jeweils an ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen gekoppelt. Im Innenraum empfängt der Scout seine Passagiere mit speziellen Dekorleisten in Holz-Optik, und mit Sitzen bezogen mit Alcantara und Leder.

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Der Superb mit dem Beinamen iV wird von einem 156 PS starken 1,4-Liter-Turbobenziner und einem Elektromotor angetrieben, der 85 kW leistet. Das macht eine maximale Systemleistung von 218 PS – verwaltet von einem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe –, bis zu 400 Newtonmeter Drehmoment bei einem CO2-Ausstoß von weniger als 40 Gramm pro Kilometer gemessen nach dem WLTP-Zyklus.

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Die 13-kWh-Batterie ist für eine rein elektrische Reichweite von bis zu 55 Kilometern gut und lässt sich an haushaltsüblichen Steckdosen oder einer Wallbox mit einer Ladeleistung von 3,6 kW in 3,5 Stunden aufladen.

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Der Anschluss für das Ladekabel versteckt sich hinter einer Klappe im Kühlergrill. Der Lithium-Ionen-Akku ist vor der Hinterachse im Fahrzeugboden verstaut und lässt bei der Limousine 485 Liter, beim Kombi 510 Liter Kofferraumvolumen übrig.

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Für die flotte Gangart ist der Superb Sportline zuständig: Zu erkennen ist er an den in schwarz gehaltenen Details wie dem Kühlergrill und den 18-Zoll-Leichtmetallfelgen außen, und innen an schwarzen Alcantara-Sitzen oder Dekorleisten in Carbon-Optik.

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Limousine und Kombi lassen sich in dieser Variante ordern, die ein Sportfahrwerk mit 10 Millimetern Tieferlegung mitbringt.

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Die richtig gute Nachricht: Der Sportline ist mit Ausnahme des 1,6-Liter-Diesels mit 120 PS mit allen Motoren der Baureihe und als Plug-in-Hybrid erhältlich. Der Top-Benziner bringt dann auch noch Allrad mit, der beim stärksten Selbstzünder optional zu haben ist.

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Und dann wäre da noch die Modellpflege des Superb an sich – die wichtigsten Neuheiten im Überblick: Am neuen Kühlergrill und der Chromleiste zwischen den LED-Rückleuchten ist das aufgefrischte Flaggschiff zu erkennen. Der Schriftzug am Heck ist jetzt in einzelnen Buchstaben ausgeführt. Neu sind auch die LED-Matrix-Scheinwerfer, die erstmals in einem Škoda zum Einsatz kommen.

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Durch eine neue Frontschürze wächst die Limousine in der Länge um 8 Millimeter auf 4869 Millimeter, der Kombi um 6 Millimeter auf 4862 Millimeter. Radstand, Breite und Höhe bleiben unverändert. Sehen lassen kann sich weiterhin der Kofferraum: 625 bis 1760 Liter beim Stufenheck, 660 bis 1950 beim Hinterlader.

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Insgesamt sind zehn verschiedene Motor-Antriebs-Kombinationen verfügbar: Im 1,6 TDI mit 120 PS arbeitet immer ein 7-Gang-DSG, beim 2.0 TDI mit 150 PS sorgen wahlweise ein manuelles 6-Gang-Getriebe oder das 7-Gang-DSG für den Kraftschluss. Im Top-Diesel mit 190 PS ist das 7-Gang-DSG serienmäßig, der Allradantrieb optional erhältlich.

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Einstiegsmotor bei den Benzinern ist der 1,5 TSI: Er leistet 150 PS und ist in Kombination mit manuellem 6-Gang-Getriebe oder 7-Gang-DSG bestellbar. Der neue 2.0 TSI mit 190 PS verfügt serienmäßig über 7-Gang-DSG, die Top-Motorisierung mit 272 PS ist stets mit Allradantrieb und 7-Gang-DSG ausgerüstet.

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Zwei elektronische Helferlein sind neu an Bord: Die automatische Distanzregelung mit vorausschauender Geschwindigkeitsregelung nutzt in seiner neuesten Variante die Aufnahmen der Kamera an der Frontscheibe sowie Daten des Navigationssystems, um Geschwindigkeitsbegrenzungen und Kurven zu erkennen und das Tempo automatisch vorausschauend anzupassen. Der neue Notfall-Assistent steuert das Fahrzeug bei einem Notfall automatisch, kontrolliert und unter Berücksichtigung des Verkehrs auf den anderen Fahrspuren an den Fahrbahnrand und hält es dort an.

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Der Innenraum bekommt neue Chrom-Applikationen an der Instrumententafel und den Türverkleidungen, Dekore für die Mittelkonsole sowie neuen Sitzbezüge spendiert. Neu sind außerdem farbige Kontrastnähte an Leder und Alcantara-Sitzen sowie an den Armlehnen in den Türen. Erstmals bei Škoda gibt es eine Gepäckraumunterteilung unterhalb des doppelten Ladebodens für den Kombi, außerdem neu ist eine optionale flexible Gepäckraumunterteilung mit einer versetzbaren Querstange auf dem variablen Ladeboden.

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Das optionale Virtual Cockpit ersetzt auf Wunsch die analogen Instrumente, drei verschiedene Infotainmentsysteme (Displaygröße 8 bis 9,2 Zoll) stehen zur Auswahl.

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Bei beiden SUV ist die dynamische Fahrwerksregelung ab sofort nicht mehr ausschließlich den allradgetriebenen Fahrzeugen vorbehalten, sondern auch in Kombination mit Frontantrieb verfügbar. Das System passt die elektrisch einstellbaren Dämpfer automatisch an den Straßenzustand und die aktuelle bzw. bevorzugte Fahrweise an. Der Fahrer kann sich zudem zwischen den drei Dämpfermodi „Komfort“, „Normal“ und „Sport“ entscheiden.

Auch bei den Assistenzsystemen wird aufgestockt: So ist ab sofort für beide Modelle ein elektronischer Helfer für das Spurwechseln verfügbar, der bis zu einer Entfernung von 70 Metern vor Fahrzeugen im toten Winkel warnt. Dazu gehört auch der Auspark-Assistent, der bei rückwärtigem Ausparken Objekte anzeigt, die sich hinter dem Auto bewegen.

Modellvorstellung: Skoda Scala

Als erste Škoda steht der Scala auf dem Modularen Querbaukasten MQB A0 aus dem Technikfundus des Volkswagen Konzerns. Nicht verwunderlich, dass die neue Kompaktklasse der Tschechen so selbstbewusst aus ihren LED-Scheinwerfern blickt. Die Eckdaten sind: 4362 Millimeter in der Länge, 1793 in der Breite und 1471 in der Höhe.

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Wie es bei den Tschechen üblich ist, geizt der Kompakte nicht beim Platz: Grundlage dafür ist der Radstand von 2649 Millimetern, der auf den Rücksitzen eine üppige Kniefreiheit von 73 Millimetern ermöglicht.

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Das Kofferraumvolumen beträgt 467 Liter, bei umgeklappter Rückbank erhöht sich das Volumen auf 1410 Liter. Alternativ zur serienmäßigen Heckklappe ist eine Variante mit einer verlängerten Heckscheibe verfügbar.

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Die Heckklappe ist elektrifiziert und öffnet und schließt dank integrierter Tip-to-Close-Funktion auf Knopfdruck. Der Kofferraum kann auf Wunsch mit Ablagenetzen, einem doppelten Ladeboden und Cargo-Elementen sowie einem Gepäcktrennnetz ausgerüstet werden. Ebenfalls neu im Segment ist eine schwenkbare Anhängerkupplung mit elektrischer Entriegelung, die sich über eine Taste im Kofferraum ausklappen lässt.

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Fünf Motoren sind in der Ziehung: drei Benziner, ein Diesel und im Laufe des Jahres 2019 folgt noch der 1,0 G-TEC, der Erdgas verbrennt. Der 1,5 TSI hat eine Zylinderabschaltung leistet 150 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern. Der Vierzylinder verfügt serienmäßig über ein manuelles 6-Gang-Getriebe, auf Wunsch ist auch ein 7-Gang-DSG erhältlich.

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Den Dreizylinder mit einem Liter Hubraum gibt es in zwei Leistungsstufen: 95 und 115 PS. Das Basismodell gibt seine Kraft über ein manuelles 5-Gang-Getriebe ab, beim den Stärkeren zwischen 6 von Hand oder 7 automatisch verwalteten Schaltstufen. Genauso wie beim Diesel: Der 1,6 TDI mit vier Zylindern mobilisiert 115 PS und stemmt ein Drehmoment von 250 Newtonmetern.

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Optional bringt der Scala zudem ein adaptives Fahrwerk mit dem „Sport Chassis Control“ mit. Es liegt 15 Millimeter tiefer und verfügt neben dem Normal- auch über einen Sport-Modus mit einer härteren Kennlinie. Mit an Bord ist dann auch eine Fahrporfilauswahl mit vier Modi.

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Ein Blickfang im Cockpit sind die digitalen Armaturen mit einem Display von 10,25 Zoll. Der zentrale Touchscreens der Infotainmentsysteme misst in der Diagonale bis zu 9,2 Zoll und lässt sich mit Drücken, Gesten oder Sprache steuern.

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Als erster Škoda ist der Scala immer online: Das Online-Dienste-Paket beinhaltet zahlreiche Infotainment-Funktionen, wie den Fahrzeugfernzugriff sowie ausgewählte Apps. Auf Wunsch sendet der Scala Push-Nachrichten, falls er gestohlen wird, einen zuvor definierten Bereich verlässt oder hinterlegte Geschwindigkeiten überschreitet. Falls man von Zuhause aus den Nachwuchs am Steuer kontrollieren möchte, wenn er sich das Auto ausgeborgt hat.

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Eine ganze Reihe an elektronischen Schutzengeln dürfen natürlich auch nicht fehlen: Der optionale „Side Assist“ erkennt mit zwei Radarsystemen im Heck, wenn sich von hinten Fahrzeuge nähern, die überholen wollen oder sich im toten Winkel befinden. Bereits serienmäßig integriert Assistenten fürs Spurhalten, das Fernlicht und das Notbremsen, gegen Aufpreis hängt sich der Abstandsassistent auf der Autobahn an den Vordermann, während die Müdigkeitserkennung ein Auge auf den Fahrer hat.

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Schrittweise rüstet Škoda das Fahrzeugzugangssystem „Kessy“ (optional bei den beiden SUV) bei allen Modellen mit einem Bewegungssensor im Schlüssel aus und verringert damit das Risiko eines Fahrzeugdiebstahls oder eines Einbruchs ins Fahrzeug.

Das Funksignal schaltet sich nach 15 Minuten automatisch ab, wenn dieser nicht bewegt wird – zum Beispiel, weil er in der Schublade oder auf dem Schreibtisch liegt. Sobald sich der Schlüssel bewegt, aktiviert sich die Sendefunktion wieder. Dann lassen sich die Autos öffnen und per Startknopf starten, ohne dass der Schlüssel zur Hand genommen werden muss.

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