MODELLPFLEGEDen Seat Ibiza gibt’s jetzt auch mit Erdgasantrieb

Der Ibiza ist schon Seats drittes Modell mit Erdgasantrieb. Ende 2018 folgt noch der Arona.

Den Seat Ibiza gibt’s jetzt auch mit Erdgasantrieb © SEAT
 

Ergas – diesen schon viel zu lange unterschätzen Treibstoff unters Volk zu bringen, hat sich Seat in großen Lettern auf die Fahnen geschrieben. TGI, so heißen die Modelle, mit bivalentem Antrieb, und nach dem Leon und dem Mii ist jetzt der Ibiza der Dritte im Bunde. Unter seiner Haube steckt der 1-Liter-Dreizylinder-Turbo, der an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt ist, 90 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 160 Newtonmetern in die Waagschale wirft.

Beim Treibstoff ist er nicht wählerisch, verbrennt er doch sowohl Erdgas als auch Benzin. Als Durchschnittsverbrauch werden 5 Liter im Benzinmodus und 3,3 kg auf 100 Kilometer für den Betrieb mit Erdgas angegeben. Das macht unterm Strich 88 g CO2/km. Beide Tanks haben ihre eigene Kraftstoffanzeige, die sich auf dem Kombiinstrument befinden. Und: Obwohl der Gastank unter dem Kofferraum verbaut ist, bringt der Ibiza mit einem Kofferraumvolumen von 262 Litern ordentlichen Stauraum mit.

Modellvorstellung: Seat Ibiza

Der neue Seat Ibiza ist das erste Modell des Volkswagen-Konzerns, das auf der neuen Modularplattform MQB A0 basiert. Technisch ist also alles neu, während das Design mit einer Evolution auskommt.

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Der neue Ibiza lässt sich von vorne betrachtet sofort an den dreieckigen Full-LED-Frontscheinwerfern erkennen. Die Heckleuchten schlingen sich um das Auto und interagieren mit den Blistern am Heck.

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Die neuen, bis zu 18 Zoll großen Räder in zwei zur Auswahl stehenden Tönen verleihen dem Auto einen eleganten Touch. Aber die Proportionen haben sich verändert: Im Vergleich zum Vorgänger ist die Spurweite an der Vorderachse um 60, an der Hinterachse um 48 Millimeter gewachsen.

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Die Überhänge an Front und Heck sind jeweils sehr kurz. Der Radstand beträgt 2564 mm und ist somit um 95 mm größer geworden, was dem Platzangebot im Inneraum zu Gute kommt. Er ist 87 mm breiter, 2 kürzer und 1 niedriger.

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So bietet beispielsweise der Fußraum vor der Rückbank 35 mm mehr Platz, und die Kopfhöhe über den Vordersitzen ist um 24 mm, über den Rücksitzen um 17 mm gewachsen. Die Sitze sind komfortable 42 mm breiter und der Kofferraum wurde um stolze 63 Liter auf 355 vergrößert.

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Dafür hat Seat bei den Modellvarianten abgespeckt: Der Ibiza ist ausschließlich als Fünftürer erhältlich, der Dreitürer SC und der Kombi fallen damit aus dem Programm. Dafür gibt es vier Ausstattungsvarianten, beginnend bei Reference und Style. Die höchsten Ausstattungsvarianten sind die Versionen FR und Xcellence, die zum gleichen Preis angeboten werden.

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Die FR-Variante bringt einen sportlichen Touch mit. Exklusive Designelemente wie der Heckdiffusor, ein strafferes Fahrwerk, spezielle Frontstoßfänger, zwei Endrohre und exklusive schwarze Designelemente wurden speziell dafür entwickelt.

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Der FR hat zur Anpassung an die Fahrervorlieben und Straßenverhältnisse zwei Einstellungsmodi: Normal und Sport. Die Ausstattung des Xcellence ist auf Eleganz, Komfort und Infotainment getrimmt. Bei der Wahl der Materialien für den Innenraum haben die Spanier nachgelegt.

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Alle Bedieneinheiten und Instrumente sind um den Fahrer herum in der höchstmöglichen Position angeordnet, damit der Blick immer auf der Fahrbahn verweilen kann. Wie beim neuen Seat Leon und beim Seat Ateca befindet sich der Startknopf links vom Schalthebel. 

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Außerdem können die Kunden aus zahlreichen Individualisierungs-Möglichkeiten wie die duale Farbwahl der LED-Innenraumbeleuchtung wählen. Nicht zuletzt ist das Cockpit durch einen Air-Care-Filter geschützt. Dank der drei Optionen Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink ist der Ibiza voll vernetzt, erstmals gibt es für das Modell einen integrierten 8-Zoll-Bildschirm.

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Neu an Bord ist auch das induktive Ladegerät mit GSM-Verstärker. Zudem verlautbaren die Spanier eine Partnerschaft mit BeatsAudio. Das Soundsystem verkündet das über sieben Lautsprecher und einen 300-Watt-Verstärker mit acht Kanälen.

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Auch das Kapitel Assistenzsysteme ist für den Ibiza kein Thema: Er bietet das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, eine automatische Distanzregelung (ACC), ein schlüsselloses Schließ- und Startsystem „Kessy“ mit „Herzschlag-Startknopf“, Parksensoren vorne und hinten sowie eine verbesserte Rückfahrkamera.

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In das Steuergerät des Ibiza ist einprogrammiert, dass Erdgas immer erste Wahl ist. Nur wenn die Temperatur des Frostschutzmittels unter 10 Grad Celsius fällt, wird der Motor mit Benzin gestartet und beginnt, die Gaseinspritzventile aufzuwärmen, bevor der Erdgaskreislauf automatisch aktiviert wird. Ansonsten wird nur auf den Inhalt des Benzintanks zurückgegriffen, wenn sich das Erdgas an Bord dem Ende neigt. Die Umstellung erfolgt automatisch und ohne dass für die Fahrer ein Unterschied in der Leistung spürbar wäre, wie noch vor ein paar Generationen von CNG-Autos.

Übrigens: Kunden, die sich noch bis zum 30. Juni 2018 für den Erwerb eines CNG-Modells entscheiden, bekommen einen Erdgas-Bonus in Höhe von 2000 Euro, die ihnen vom Kaufpreis erlassen wird. Damit ist der Seat Ibiza TGI Style bereits ab 15.990 Euro erhältlich.

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