Teuerungswelle 2022Von Belastungspaketen für Autofahrer und Wunschpaketen für die Umwelt

Unser Zugang zur Mobilität muss sich wandeln, die Politik stärker fokussieren: Hintergründe und Vorschläge für neue Zugänge.

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© Romolo Tavani/stock.adobe.com (Romolo Tavani)
 

Auf die Autofahrer kommen 2022 eine ganze Reihe von finaziellen  Belastungen zu. Die NoVA steigt mit Jahreswechsel für alle neuen Pkw, die mehr als 109 Gramm an CO2 pro Kilometer emittieren. Die motorbezogene Versicherungssteuer fällt für fast alle Autos, die ab 1. Jänner 2022 erstmalig zugelassen werden, um 34,56 Euro pro Jahr höher aus als bei einer Erstzulassung heute. Eine Verschärfung steht auch beim Sachbezug bei der Privatnutzung von Firmenfahrzeugen bevor. Als Folge der Steuerreform verteuert sich ab Juli 2022 der Spritpreis durch eine CO2-Abgabe, der Liter Diesel wird dann um rund neun Cent, der Liter Benzin um rund acht Cent teurer. Ein regionaler Klimabonus soll dafür einen Ausgleich bringen. 

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Danke für Ihr Verständnis.

scaramango
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Wann kommt eine wirklich vernünftige Lösung ....


.... und man bekommt den LKW-Verkehr quer durch Europa endlich auf die Schiene???

Da traut sich die Politik seit Jahrzehnten nicht drüber zu stark ist die Frächterlobby.

scaramango
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Wann kommt eine wirklich vernünftige Lösung ....


.... und man bekommt den LKW-Verkehr quer durch Europa endlich auf die Schiene???

Da traut sich die Politik seit Jahrzehnten nicht drüber zu stark ist die Frächterlobby.

scionescio
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„ Insgesamt konnte man so mit der Unterstützung beim Kaufpreis 12.000 Euro an Förderungen lukrieren. “

Anscheinend muss man die eAutos halb verschenken, damit sich das rationale Konsumenten antun … und nicht einmal diese absurden Förderungen in Frankreich führen zum Ziel … zu offensichtlich sind die gewaltigen Nachteile der eAutos mit Akkus!

franki20
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Die gewaltigen Nachteile stören aber anscheinend nur Verbrenner Fahrer

E-Auto Fahrer sind mit ihren Fahrzeugen zufrieden, nur 3% würden wieder auf einen Verbrenner wechseln.

scionescio
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@franzerl: die 3% hat dir der Herr Musk persönlich erzählt?

Das Problem ist vielmehr, dass du dein eAuto weder zu einem vernünftigen Preis verkaufen kannst, noch bei einem seriösen Händler gegen ein vernünftiges Fahrzeug eintauschen kannst, wenn du die Schnauze voll hast - kein vernünftiger Mensch tut sich einen gebrauchten Akku an!
Erst kürzlich hat hier ein User gepostet, dass er nach 6Jahren gerade noch 50km weit kommt!
Auf YouTube gibt es ein Video von einem Finnen, der einen gebraucht gekauften Tesla Model S in die Luft gesprengt hat, weil die Akkureparatur (= Austausch) 20.000,- EUR gekostet hätte und das sich natürlich nie ausgezahlt hätte!

franki20
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Alles klar, danke für die Info!

Mit welcher Begründung sollten die Hersteller meine E-Autos nicht eintauschen? Sind Verträge heute nichts mehr wert?
Es interessiert mich wirklich wie du zu dieser Annahme kommst.

scionescio
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@franzerl: glaubst du wirklich …

…. dass den Audi-Händler dein Tesla-Vertrag interessiert, wenn du die Kiste los werden möchtest, weil dich die vielen Werkstattaufenthalte (Tesla ist beim neuesten Consumer Qualitäts Report an der vorletzten Stelle gelandet- nur Lincoln war noch schlechter!), die Schleichfahrten und die Warterei beim Nachladen nur mehr nerven?

Nur Naive und absolut Ahnungslose kaufen ein gebrauchtes eAuto, weil ein Akkutausch einem wirtschaftlichen Totalschaden gleichkommt- da man ohne die exakte Historie des Akkus (alle Hersteller verweigern aus gutem Grund den Einblick in diese Daten) nur schätzen kann, in welchem Zustand sich der Akku befindet, riskiert kein seriöser Autohändler, dass seine Kunden mit einem gebrauchten eAuto „einfahren“ - die nehmen gebrauchte eAutos nur mit getauschtem Akku in Zahlung (nur übersteigt das fast immer den Wert des Autos und macht deshalb keinen Sinn!).

franki20
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Du antwortest auf etwas dass ich nicht gefragt habe.

Es geht um BEV im allgemeinen und nicht um Tesla. Tesla hat andere Vetriebsstrukturen, das weiß man als Kunde aber bereits beim Kauf, man lässt sich darauf ein oder eben nicht.

Also nochmal die Frage: Warum darf mein Audi oder Mercedes Händler die Rücknahme meiner E- Autos verweigern, obwohl es vertraglich geregelt ist?

Pablo63
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Österreich mobilisiert sich nahezu ausschließlich durch Firmenfahrzeuge.

66% aller PKW-Neuzulassungen in Österreich sind Firmenfahrzeuge. Sonst wäre Individualverkehr für Private gar nicht mehr leistbar.