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Letzte Erhöhung erst im OktoberDurch höhere Steuern wird 2021 fast jedes Auto teurer

Auch 2021 steigen die Normverbrauchsabgabe und motorbezogene Versicherungssteuer für neu zugelassene Fahrzeuge.

© 1STunningART/stock.adobe.com
 

Trat die letzte Verschärfung der Pkw-Besteuerung erst Anfang Oktober 2020 in Kraft, wird es auch 2021 wieder zu Steigerungen bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA) und der motorbezogenen Versicherungssteuer (mVSt) kommen, sagt der Autofahrerklub ÖAMTC.

"In punkto NoVA ist ab 1. Jänner 2021 damit zu rechnen, dass gut die Hälfte aller neuen Pkw teurer wird", schätzt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober. "In diesen Fällen steigt der NoVA-Satz um einen Prozentpunkt", erklärte Grasslober. "Das bedeutet bei einem Auto um 30.000 Euro netto in der Regel ein Plus von 300 Euro gegenüber 2020."

Die motorbezogene Versicherungssteuer (mVSt) falle für fast alle Autos, die ab 1. Jänner 2021 erstmalig zugelassen werden, um 34,56 Euro pro Jahr höher aus als bei einer Erstzulassung heute. Nur bei effizienteren bzw. leistungsschwächeren Pkw kommt es zu einer geringeren oder gar keiner Steuererhöhung. "Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich nichts an der Besteuerung", so der ÖAMTC-Experte.

Der ÖAMTC kritisiert, dass die Steuern durch den im Herbst 2019 beschlossenen Steuererhöhungs-Automatismus automatisch steigen, unabhängig davon, ob sich dadurch das Verhalten der Autokäufer ändert. Ohne eine Überprüfung des Effekts "dient diese Regelung lediglich der Einnahmensteigerung für die öffentlichen Hand".

Jänner bis Oktober 2020: Top 20 Neuwagen

Platz 20: Renault Captur

Auf Platz 20 landet der Renault Captur mit einem Minus von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: 2307 Stück wurden verkauft, damit hält er einen Marktanteil von 1,1 Prozent.

RENAULT

Platz 19: Seat Leon

Der Seat Leon landet mit einem Minus von 31 Prozent auf den 19. Platz. Das entspricht 2348 verkauften Stück und einem Marktanteil von 1,1 Prozent.

SEAT

Platz 18: Seat Arona

Auf den 18. Rang schafft es der Seat Arona mit 2517 Stück und 1,2 Prozent Marktanteil. Das ist ein Minus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

SEAT

Platz 17: Seat Alhambra

Mit einem Minus von 0,5 Prozent holt sich der Seat Alhambra den 17. Platz. 2568 Stück wurden verkauft, der Marktanteil liegt bei 1,3 Prozent.

SEAT

Platz 16: Hyundai Tucson

Platz 16 geht an den Hyundai Tucson: Er holt sich 2601 Verkäufe, einen Marktanteil von 1,3 Prozent und ein Minus im Vergleich zum Vorjahr von 22,6 Prozent.

HYUNDAI

Platz 15: Seat Ibiza

Der Seat Ibiza ergattert den 15. Platz. Vom Spanier wurden heuer bisher 2610 Stück abgesetzt. Marktanteil: 1,3 Prozent bei einem Minus von 35,2 Prozent.

SEAT

Platz 14: Ford Focus

Auf Platz 14 fährt der Ford Focus. Mit 2633 Stück wurden 40,2 Prozent weniger verkauft als im Vergleichszeitraums des Vorjahres. Sein Marktanteil liegt bei 1,3 Prozent.

FORD

Platz 13: Opel Corsa

Opels neuer Kleinwagen Corsa fährt den 13. Rang ein. 2651 verkaufte Stück machen 1,3 Prozent Marktanteil und ein Minus von 24,7 Prozent aus.

OPEL

Platz 12: Skoda Karoq

Platz 12 gehört dem Skoda Karoq, der heuer bislang 2689 Kunden fand und damit einem Marktanteil von 1,3 Prozent kassiert. Das ist ein Minus von 17,3 Prozent.

SKODA

Platz 11: Seat Ateca

2862 verkaufte Stück bedeuten für den Seat Ateca ein Minus von 19 Prozent, einen Marktanteil von 1,4 Prozent und den elften Platz in der Zulassungsstatistik.

SEAT

Platz 10: Renault Clio

Mit 3103 verkauften Stück und einem Marktanteil von 1,5 Prozent kämpft sich der Renault Clio auf den zehnten Platz. Er fährt ein Minus von 19,8 Prozent ein.

RENAULT

Platz 9: VW Tiguan

Der VW Tiguan hat trotz eines Minus von 37,6 Prozent den neunten Platz verteidigt. Die Bilanz: 3145 Stück und ein Marktanteil von 1,5 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 8: VW Bus

Auf den achten Rang kommt der VW Bus: Mit 3194 Stück fährt er einen Marktanteil von 1,6 und ein Minus von 38,9 Prozent ein.

VOLKSWAGEN

Platz 7: VW T-Cross

Der VW T-Cross hat mit 3385 Stück den siebten Platz und 1,7 Prozent Marktanteil erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Verbesserung um 17,5 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 6: VW T-Roc

3802 VW T-Roc wechselten heuer den Besitzer. Das macht 1,9 Prozent Marktanteil, ein Minus von 41,2 Prozent und den sechsten Platz in der Zulassungsstatistik.

VOLKSWAGEN

Platz 5: Fiat 500

Platz 5 geht an die Fiat-500-Familie: Vom Kleinwagen 500, dem SUV 500X und dem Van 500L wurden heuer bisher 4092 Stück abgesetzt. Das entspricht einem Minus von 29,6 und einem Marktanteil von 2 Prozent.

FIAT

Platz 4: VW Polo

Mit einem Zwischensprint sichert sich der VW Polo Platz 4: 4477 Kunden haben sich heuer bisher für den Wolfsburger entschieden. Das macht einen Marktanteil von 2,2 Prozent und ein Minus von 28,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

VOLKSWAGEN

Platz 3: Skoda Fabia

Ein Minus von 18,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kassiert der Skoda Fabia. Mit 4531 verkauften Stück landet er auf Platz 3 mit einem Marktanteil von 2,2 Prozent.

SKODA

Platz 2: VW Golf

Der VW Golf hat seinen angestammten Spitzenplatz verloren und rutscht auf Rang 2: Mit 5548 verkauften Stück hält er einen Marktanteil von 2,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr fährt er ein Minus von 31,4 Prozent ein.

VOLKSWAGEN

Platz 1: Skoda Octavia

2019 war er das meistverkaufte Auto Österreichs - jetzt hat sich der Skoda Octavia wieder auf Platz 1 vorgearbeitet.  6958 neue Besitzer hat der Bestseller heuer schon gefunden, das macht 3,4 Prozent Marktanteil und ein Minus von 24,2 Prozent.

SKODA
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Ein weiterer Kritikpunkt: "Die Politik hat nicht dafür gesorgt, dass schon in den Verkaufsunterlagen von Neufahrzeugen verpflichtend über die zu erwartende jährliche Steuerbelastung durch die motorbezogene Versicherungssteuer informiert wird", zeigt sich Grasslober von den Verantwortlichen enttäuscht. "Nur wer vor dem Autokauf weiß, wie viel künftig an Steuer zu zahlen ist, kann sich auch für ein kostengünstigeres – und damit letztlich umweltschonenderes – Auto entscheiden."

Mit 1. Jänner 2020 wurde die NoVA auf den neuen Normverbrauchszyklus (WLTP) umgestellt und gleichzeitig stärker gespreizt. Die mVSt wird für ab 1. Oktober 2020 erstmals zugelassene Autos neben der Leistung nun auch nach den in den Fahrzeugpapieren ausgewiesenen CO2-Emissionen berechnet. Gemeinsam mit der Mineralölsteuer (MöSt) hängen jetzt alle drei österreichischen Pkw-Steuern von den CO2-Emissionen ab.

Kommentare (4)
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wolfisch
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Na, so was!

Na, so was !!!

Mezgolits
12
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Nur bei effizienteren bzw. leistungsschwächeren Pkw kommt

es zu einer geringeren oder gar keiner Steuererhöhung. - Vielen
Dank - ich meine: Leider werden die wirtschaftlichsten Kfz nicht
produziert. Erfinder, Mechaniker + ehemaliger Unimogfahrer M.

limbo17
32
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Die Handschrift

dieser unseligen Grünen.
Danke ihr grün Wähler.
Danke für nichts.

schadstoffarm
17
10
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Bitte

Allerdings werden die homöopathischen teuerungen kaum das Wachstum kompensieren.