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Tesla Model YDas kompakte Elektro-SUV geht in Produktion

Zwölf Monate zwischen Präsentation und Auslieferung – so schnell wie beim Model Y war Tesla noch nie.

Teslas Model Y ist ein kompaktes SUV © TESLA
 

Es hat schon eine gewisse Tradition bei Tesla, Jahre nach der Präsentation eines neuen Modells vergehen zu lassen, ehe die ersten Exemplare an die Kunden ausgeliefert werden. Insofern kann man es schon als ambitioniert ansehen, dass Chef Elon Musk jetzt verkündete, nicht erst im vierten Quartal 2020, sondern bereits Mitte März mit der Auslieferung des neuesten Stromers zu beginnen. Das wären dann gerade einmal zwölf Monate seit dem Beginn des Anzahlungszeitraums. Welch schöner Zufall, dass ausgerechnet das ein millionste produzierte Auto ein Model Y war.

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Danke für Ihr Verständnis.

scionescio
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Vielleicht sollte man auch dazuschreiben, dass man mit dem sogenannten Autopilot über 70.000,- Euro für ein Gefährt hinlegt, das gerade einmal 400kg Zuladung verträgt...

... typisches Tesla Engineering halt: auf dem Papier 1900Liter Laderaum - aber im echten Lebenkann man es halt nicht nutzen!
Die 15min Laden für 270km Reichweite passen nicht einmal theoretisch - erschwerend kommt noch dazu, dass von den insgesamt weniger als 20 Superchargern in Österreich auch nicht überall die 250kW Ladeleistung der V3 Version verfügbar ist ... und in der Nähe/auf der Route und frei sollten diese Ladestellen auch noch sein (zu den Feiertagen bilden sich in Amerika mittlerweile kilometerlange Schlangen, weil alle auf dem Nachhauseweg nach dem Verwandtenbesuch nachladen müssen - soviel zur praxisfremden Reichweitenangabe nach WLTP und den tatsächlichen Reichweiten im echten Leben).
Durch die größere Breite und Höhe steigt natürlich der Luftwiderstand und bei akzeptabler Reisegeschwindigkeit wird die echte Reichweite noch weniger als beim Model 3 sein (dafür kann jetzt jemand zumindest hinten sitzen, ohne die Knie bei den Ohren zu haben ...).
Da der Aktienkurs gerade ins Bodenlose fällt (von 870 auf derzeit 350, Tendenz fallend), kann man davon ausgehen, dass auch künftig Service und Ersatzteile Mangelware sein werden.
Positiv hervorheben muss man die tolle Beschleunigung (leider tauscht man die paar Sekunden Gewinn beim Beschleunigen gegen Stunden Wartezeit beim Nachladen), den furzenden Blinkerhebel, die Videospiele am Display während der Wartezeit beim Laden und die automatische Mitgliedschaft in der Sekte des Elon-Musk-Anbetungsvereins.

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Stratusin
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Ich lieb mein Model 3,

weil es einfach sowas von geil zu fahren ist. Irre Beschleunigung, super Fahrwerk und das ganze Steuer- und CO2 frei. Nicht mehr tanken zu müssen, macht man Nachts in der Garage an der Walbox. Noch geiler finde ich den Neid der Besitzlosen wie hier diesen Seic- irgendwie in diesen Forum. Aber es gilt für Musk und wie für viele andere auch, unter anderem auch mich: Neid muß man sich verdienen! :)

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Kristianjarnig
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@scionescio

Das ist noch nicht alles. Es gab ja vor kurzem einen Vergleichstest beim ÖAMTC zwischen Jaguar I-Pace, Tesla X(ok, hier ein Y, aber ich finde das Ergebnis wird wohl auf den Y auch zutreffen), Mercedes EQC und Audi e-tron.

Testsieger hier klar die beiden Deutschen , dann erst der Tesla vor dem I-Pace(der fahrerisch der beste war aber Probleme beim Laden, nicht ganz unwesentlich bei einem E-Fahrzeug, hatte). Auch der Tesla hinkte bei der Ladetechnik den Deutschen hinterher.

Man sieht das die etablieren Autobauer durchaus fähig sind Tesla auf deren "Spezialgebiet" nicht nur paroli zu bieten, nein, sie schlagen die Amerikaner recht klar.
Für mich jetzt keine große Überraschung, schließlich tritt hier teilweise über ein Jahrhundert Autobauerfahrung gegen ein paar Neulinge an. Preislich liegen ALLE Fahrzeuge unter dem Tesla. Recht deutlich sogar. Da haben wir noch nicht angefangen darüber zu reden wie es mit Werkstättennetz und Ersatzteilversorgung ausieht und in Zukunft aussehen wird.

Über Sinn oder Unsinn der E-Mobilität will ich nicht weiter diskutieren, nicht umsonst sind aber Hauptnutzer Firmen oder Gemeinden/Staatsdienste.

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