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Bis zu 320 Kilometer Reichweite Der neue Fiat 500 ist nur noch elektrisch

In der dritten Generation wandelt sich der Fiat 500 zum Elektroauto. Der Piccolo ist ab sofort online bestellbar.

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Alte Liebe rostet nicht – aber eine neue ist spannend. So auch im Fall des neuen Fiat 500. Ja, richtig gelesen, nach 13 Jahren stellen die Italiener als Ablöse die dritte Generation in die Auslage – und zwar ausschließlich mit Batterieantrieb. Mit Verbrennungsmotor und der neuen Hybridversion bleibt die alte Version weiter im Programm. Eines ist klar: Wenn ein Auto die Elektromobilität zur Herzensangelegenheit machen kann, dann der charmante Piccolo. Man schaue sich nur den Augenaufschlag der traditionell runden Glubsch-Scheinwerfer an …

Oder man höre: Die von der EU vorgeschriebene akustische Warnung im niedrigen Geschwindigkeitsbereich ist nicht einfach ein Geräusch, sondern die Titelmelodie aus Federico Fellinis Film „Amarcord“.

Modellvorstellung: Fiat 500

Wenn ein Auto die Elektromobilität zur Herzensangelegenheit machen kann, dann der der neue Fiat 500. Man schaue sich nur den Augenaufschlag der traditionell runden Glubsch-Scheinwerfer an.

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Ja, richtig gelesen, nach 13 Jahren stellen die Italiener als Ablöse die dritte Generation in die Auslage – und zwar ausschließlich mit Batterieantrieb. Mit Verbrennungsmotor und der neuen Hybridversion bleibt die alte Version weiter im Programm.

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Die von der EU vorgeschriebene akustische Warnung im niedrigen Geschwindigkeitsbereich ist nicht einfach ein Geräusch, sondern die Titelmelodie aus Federico Fellinis Film „Amarcord“.

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Für seine Metamorphose zum Stromer steht der 500er auf einer ganz neuen Plattform und ist leicht gewachsen, bleibt aber unter der 4-Meter-Marke: Die Karosserie ist jeweils sechs Zentimeter breiter und länger geworden, der Radstand streckt sich um zwei Zentimeter.

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Denn irgendwo muss er ja Platz finden, der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 42 kWh, der für eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern (gemessen nach dem strengeren WLTP-Zyklus) gut sein soll. Der Elektromotor leistet bis zu 87 kW (118 PS), was das Zwergerl in 3,1 Sekunden von 0 auf 50 km/h schnepft. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt.

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Für das Stromern kennt der 500er drei Fahrmodi: „Normal“ ist wenig überraschend normal, bei „Range“ wird stark rekuperiert, weshalb man Beschleunigen und Bremsen alleine mit dem Gaspedal steuern kann.

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Und dann gibt es da noch die Einstellung namens „Sherpa“: Da tut der Zweitürer alles in seiner Macht stehende, um die Reichweite zu strecken und das im Navi hinterlegte Ziel zu erreichen. Das Tempo auf maximal 80 km/h begrenzen und alle Verbraucher abdrehen, zum Beispiel.

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Beim Thema Laden ist der Kleine äußerst kompetent: Das DC-Schnellladesystem saugt mit bis zu 85 kW am Stromnetz und kann in fünf Minuten rund 50 Kilometer Reichweite tanken. Der CCS2-Anschluss verarbeitet Gleich- und Wechselstrom, mit dem Mode-3-Kabel wird letzterer dreiphasig mit bis zu 11 kW gezutzelt. Die Wallbox für Zuhause wird auf Wunsch mitgeliefert.

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Der Innenraum ist jetzt wesentlich luftiger und nutzt den durch den Wegfall der Schalthebelkonsole frei gewordenen Platz zwischen den vorderen Sitzen für zusätzliche Ablageflächen.

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Freistehend prangt auf dem Armaturenbrett der 10,25 Zoll messende Touchscreen des nagelneuen Infotainmentsystems „Uconnect 5“, das so ziemlich alle Stückerln spielt. Die Sitze sind entweder mit Kunstleder bezogen oder mit Stoffen aus recyceltem Kunststoff, der bis vor kurzem noch im Meer geschwommen ist.

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Für seine Metamorphose zum Stromer steht der 500er auf einer ganz neuen Plattform und ist leicht gewachsen, bleibt aber unter der 4-Meter-Marke: Die Karosserie ist jeweils sechs Zentimeter breiter und länger geworden, der Radstand streckt sich um zwei Zentimeter.

Denn irgendwo muss er ja Platz finden, der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 42 kWh, der für eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern (gemessen nach dem strengeren WLTP-Zyklus) gut sein soll. Der Elektromotor leistet bis zu 87 kW (118 PS), was das Zwergerl in 3,1 Sekunden von 0 auf 50 km/h schnepft. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt.

Sondermodell zu Start

Die erste Modellvariante des neuen Fiat 500, die man auch online ab sofort bestellen kann, ist das Cabriolet, vollausgestattet in der limitierten Edition „La Prima“. Der Preis inklusive Heimladestation liegt bei 37.900 Euro.

Für das Stromern kennt der 500er drei Fahrmodi: „Normal“ ist wenig überraschend normal, bei „Range“ wird stark rekuperiert, weshalb man Beschleunigen und Bremsen alleine mit dem Gaspedal steuern kann. Und dann gibt es da noch die Einstellung namens „Sherpa“: Da tut der Zweitürer alles in seiner Macht stehende, um die Reichweite zu strecken und das im Navi hinterlegte Ziel zu erreichen. Das Tempo auf maximal 80 km/h begrenzen und alle Verbraucher abdrehen, zum Beispiel.

Modellpflege: Fiat 500 Hybrid

Der Fiat 500 ist nicht weniger als ein Phänomen. Auch wenn ihn die Italiener laufend behutsam pflegen und mit Sondermodellen (mittlerweile mehr als 30) auffrischen, hat der Piccolo nicht weniger als 13 Jahre auf dem Buckel.

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Und bestätigt damit auch, dass wahre Liebe nicht rostet, denn seine Verkaufszahlen können sich nach wie vor sehen lassen.

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Heuer allerdings wird sich im Leben des kleinen Herzensbrechers einiges tun: Noch heuer soll eine vollelektrische Version auf den Markt kommen, die in Turin produziert wird.

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Als Vorbote kommt im Frühjahr allerdings bereits eine Mild-Hybrid-Variante auf den Markt.

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Und die setzt sich zusammen wie folgt: Als Verbrenner kommt der Dreizylinder-Saugbenziner zum Einsatz, der aus einem Liter Hubraum 70 PS generiert und an ein Sechs-Gang-Getriebe gekoppelt ist.

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Der Verbrennungsmotor ist kombiniert mit einem Riemen-Starter-Generator, der im 12-Volt-Bordnetz arbeitet.

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Die beim Bremsen und im Schubbetrieb rekuperierte Energie wird in einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 11 Amperestunden gespeichert.

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Sie unterstützt den Motor zum Beispiel beim Anfahren oder übernimmt beim sogenannten Segeln im Leerlauf die Versorgung aller elektrischen Verbraucher an Bord.

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Genaue Verbrauchsangaben machen die Italiener noch nicht, stellen allerdings den Entfall der Normverbrauchsabgabe und einen geringere Treibstoffkosten von 20 bis 30 Prozent in die Auslage.

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Zu den Händlern rollt der 500 Hybrid zunächst in einer „Launch Edition“, das in der exklusiven Karosseriefarbe „Tau Grün“ lackiert ist. Die Sitzbezüge sind aus recyceltem Kunststoff hergestellt.

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Beim Thema Laden ist der Kleine äußerst kompetent: Das DC-Schnellladesystem saugt mit bis zu 85 kW am Stromnetz und kann in fünf Minuten rund 50 Kilometer Reichweite tanken. Der CCS2-Anschluss verarbeitet Gleich- und Wechselstrom, mit dem Mode-3-Kabel wird letzterer dreiphasig mit bis zu 11 kW gezutzelt. Die Wallbox für Zuhause wird auf Wunsch mitgeliefert.

Der Innenraum ist jetzt wesentlich luftiger und nutzt den durch den Wegfall der Schalthebelkonsole frei gewordenen Platz zwischen den vorderen Sitzen für zusätzliche Ablageflächen. Frei stehend prangt auf dem Armaturenbrett der 10,25 Zoll messende Touchscreen des nagelneuen Infotainmentsystems „Uconnect 5“, das so ziemlich alle Stückerln spielt. Die Sitze sind entweder mit Kunstleder bezogen oder mit Stoffen aus recyceltem Kunststoff, der bis vor kurzem noch im Meer geschwommen ist.