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Gebrauchtwagen-CheckWie gut ist der Porsche 911 Typ 991?

Aus zweiter Hand und trotzdem erste Wahl? Unsere ÖAMTC-Experten wissen es.

Der Porsche 911 991 wurde von 2011 bis 2018 gebaut © PORSCHE
 

Erst vor wenigen Tagen ist die Produktion ausgelaufen. Seither steht fest: Mit 233.540 Stück ist die letzte Generation des 911 die erfolgreichste aller Zeiten. 2011 präsentiert, wuchs der Typ 991 im Vergleich zum Vorgänger in Länge und Breite deutlich, was spürbar mehr Bewegungsfreiheit im Innenraum bot. Zugleich konnte er dank massivem Einsatz von Leichtmetallen erstmals an Gewicht einsparen.

Die Motoren, durchwegs Sechszylinder-Boxer, sitzen traditionell im Heck, geschaltet wurde entweder manuell mit sechs oder sogar sieben Gängen, beziehungsweise automatisch mittels Doppelkupplungs-Getriebe. Heck- oder Allradantrieb standen ebenso zur Verfügung wie unzählige Varianten: Carrera, GTS, Turbo, Turbo S, GT 3, GT 2, GT 3, dazu kamen unzählige Sondermodelle wie der R oder der T, und natürlich das Cabrio, der Targa sowie der Speedster als Krönung der Baureihe.

Für das Jahr 2014 reichten die Zuffenhausener den Targa nach Foto © PORSCHE

Zum Facelift 2015 bekam bis auf den GT 3 jede Version weniger Hubraum und eine Turboaufladung spendiert, die optischen Änderungen beschränkten sich auf minimale Retuschen an Front und Heck. Deutlich besser hingegen: die Bedienung des neuen Infotainmentsystems. Limitiertes Extremmodell und stärkster 911er aller Zeiten: der GT 2 RS mit 700 PS. Der Nachfolger steht seit Sommer bei den Händlern.

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Stärken & Schwächen

+ Die Sportwagenikone hat einen sehr guten Werterhalt.
+ Der 911 punktet mit sehr hoher Zuverlässigkeit.
+ Trotz überragender Fahrleistungen bleibt der Zuffenhausener alltagstauglich.
+ Die Verarbeitung beim 911er ist sehr gut.
+ Der Porsche ist als Coupé, Cabrio und Targa zu haben.

- Der Porsche ist teuer in der Anschaffung und im Erhalt.
- Ein Fall für die Werkstatt ist Ölverlust an Motor und Getriebe.
- Typische Schwächen: Verschleiß an Bremsen und Kupplung.

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