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ModellvorstellungDer Seat Mii geht an die Steckdose

Mit dem Seat Mii ist jetzt nach Skoda Citigo und VW Up auch der dritte Winzling aus Wolfsburg an die Dose gegangen. Aber beim Spanier bekommt man auch gleich das Bahnnetz dazu.

Seat elektrifiziert den Cityfloh Mii © SEAT
 

Ein Schuhlöffel in die Elektromobilität – nicht weniger soll der neue batteriebetriebene Ableger des Seat Mii sein. Herzstück des knapp 3,6 Meter langen Cityfohs ist der 32,3-kWh-Akku, der laut WLTP-Testverfahren Quell für eine Reichweite von bis zu 259 Kilometern ist.

Im reinen Stadtverkehr kann es der Spanier aber auch auf einen Aktionsradius von bis zu 358 Kilometer bringen. Je nachdem, wie stark man die Maximalleistung von bis zu 61 kW (83 PS) und 212 Newtonmeter Drehmoment beansprucht. Die Höchstgeschwindigkeit reicht mit 130 km/h für Abstecher auf die Autobahn.

Modellvorstellung: Seat Mii Electric

Mit dem Mii Elektric bringt Seat nicht nur seinen ersten Stromer auf den Markt: Die Spanier haben auch angekündigt, dass er eines der günstigsten Elektroautos auf dem Markt sein und nicht mehr kosten wird als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Da sind wir aber gespannt – Preise wurden noch nicht kommuniziert, aber der Vorverkauf startet im Herbst.

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Technisch ist der Cityfloh natürlich ein Zwilling seines tschechischen Bruders Citigo, den Skoda demnächst auch als vollelektrisch von der Leine lassen wird. Und wie bei den Kollegen aus Mladá Bloeslav ist das Zwergerl nur der Vorbote einer ganzen Familie, die an die Dose geht.

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Zu nennen wären da bei Seat der el-Born oder die Plug-in-Hybridversionen von Tarraco und Leon, des Cupra Formentor und des kommenden Cupra Leon.

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Jedenfalls: Unter der Motorhaube des Mii spult jetzt ein Elektromotor eine maximale Leistung von 61 kW (83 PS) und ein Drehmoment von 212 Newtonmetern ab.

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Der Lithium-Ionen-Akku bietet mit seiner Kapazität von 36,8 kWh laut WLTP-Testzyklus eine Reichweite von bis zu 260 Kilometern.

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Mit Gleichstrom ist der Akku in rund einer Stunde wieder auf 80 Prozent seiner Kapazität aufgeladen.

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Äußerlich ist der Elektriker nur an den Schriftzügen und den grauen 16-Zoll-Leichtmetallräder zu erkennen.

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Auch im Innenraum fallen die Änderungen subtil aus: Hierzu zählen unter anderem ein neu gestaltetes Armaturenbrett, eine stilvolle Ambientebeleuchtung, beheizte Sportsitze und -lenkrad, Schaltknauf und Handbremsbezug aus schwarzem Leder.

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Dafür ist der Kleinste in der Palette der erste, der Seats neue Konnektivitätslösung ausführt.

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Über eine Smartphone-App kann man mit „Connect“ das gesamte Fahrzeugmanagement abrufen oder zum Beispiel die Klimaanlage fernsteuern.

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An einer DC-Schnellladestation mit 40 kW Ladeleistung lässt sich die Batterie in nur einer Stunde auf 80 Prozent aufladen. Bei Anschluss an eine Wallbox mit Dreiphasenwechselstrom und einer Ladeleistung von 7,2 kW beträgt die Ladedauer etwa vier Stunden.

Seat Mii Electric

Der Seat Mii Electric startet zu Preisen ab 17.190 Euro. Weil ein Stromer die Langstrecke nicht voll abdecken kann, gibt es eine „Österreichcard Classic“ der ÖBB im Wert von 1889 Euro für ein Jahr dazu.

So weit zu den inneren Werten, jetzt zu den Äußerlichkeiten: Da unterscheidet sich der Mii nur durch die Schriftzüge von seiner Verwandtschaft mit Verbrennungsmotor. In den Innenraum haben ein neu gestaltetes Armaturenbrett und Ambientebeleuchtung Einzug gehalten.

Als erstes Modell der Marke ist der Kleinste mit „Seat Connect“ ausgestattet: Eine Konnektivitätslösung, die Fernzugriff auf das Fahrzeug über eine Smartphone-App ermöglicht. So können Kunden zum Beispiel mit dem Programm „e-Manager“ den Ladevorgang planen und die Klimaanlage fernsteuern. Gleichzeitig bietet das System die Möglichkeit, während der Fahrt auf Musik, Radio und Navigationsdienste auf dem Smartphone zuzugreifen.

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