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Ferdinand Piëch persönlich Begegnungen mit dem letzten Patriarchen der Autowelt

Mit dem Tod von Ferdinand Piëch verliert die Autoindustrie den vielleicht genialsten Kopf. Notizen von Begegnungen mit dem letzten Patriarchen, vor dem man sich auch durchaus fürchten konnte.

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Ferdinand Piëch starb vergangenen Sonntag in Rosenheim im Alter von 82 Jahren © dpa/Marcus Brandt
 

Enzo Ferrari gab sich im Gespräch schnell aufbrausend, Gianni Agnelli stets eloquent und charmant, Lee Iacocca zumeist humorvoll. Ferdinand Piëch hatte nichts von dem. Der bedeutendste Automanager der Welt war vielmehr spröde und wortkarg. Hätte man den in Wien geborenen Porsche-Enkel als Charmebolzen oder Plaudertasche bezeichnet, wäre es der Witz der Autogeschichte gewesen. Sein Harmoniebedürfnis halte sich in Grenzen, ließ Piëch wissen, er lege keinen Wert darauf, sympathisch oder gar beliebt zu sein. Einen wie ihn würde die Mehrheit des Volkes nicht wählen, weil er zu kantig und zu introvertiert sei.

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