Mit der kürzlich eröffneten Ausstellung „Zwischen Fels und Himmel. Leben über der Waldgrenze“ erweitert der Nationalpark Hohe Tauern sein Angebot im Nationalpark Kristall Großglockner auf der Kaiser-Franz-Josefs Höhe, der ehemaligen Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte. Für alle naturbegeisterten Gäste ist die Ausstellung täglich von 10 bis 16 Uhr bei kostenfreiem Eintritt geöffnet. Deren Ziel ist es, „die Facetten des faszinierenden Lebensraums oberhalb der Waldgrenze zu vermitteln und die besonderen Anpassungsstrategien der Tier- und Pflanzenwelt an die extremen Bedingungen des Hochgebirges darzustellen.“

Im Rahmen des Rundgangs erfahren Besucher nicht nur von den Anfängen des Nationalparks Hohe Tauern und der Entstehung des Schutzgedankens im Bereich des Großglockners, sie erhalten auch Einblicke in die Lebensweise tierischer Hochgebirgsbewohner – wie Steinbock, Gämse, Murmeltier und Alpenschneehuhn – sowie regional beobachtbarer Vogelarten.

Die Ausstellung ist ab sofort für Besucher geöffnet
Die Ausstellung ist ab sofort für Besucher geöffnet © Heinz Justina

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit

„Das Hochgebirge ist ein Lebensraum der Extreme und gleichzeitig ein Ort, an dem sich die Zusammenhänge der Natur besonders eindrucksvoll nachvollziehen lassen. Mit der Ausstellung ‚Zwischen Fels und Himmel‘ möchten wir unsere Besucher dazu einladen, die alpine Landschaft noch bewusster wahrzunehmen und zu verstehen, warum das Zulassen natürlicher Prozesse und die Vermeidung von Störungen so essenziell für den Schutz unseres Naturerbes sind“, sagt Nationalparkdirektorin Barbara Pucker.

Die Ausstellungsplanung und Umsetzungskoordination lagen in den Händen der Innsbrucker Idee GmbH. Die erfolgreiche Realisierung des Projekts war nur durch die Zusammenarbeit zahlreicher Partner möglich. Dazu zählen DAZ Design, pixelproject, R2 Solutions Steuerungs- und Medientechnik, Stephan Hofinger, die Bildhauerei Ruprechter, Elektro Barth, Seilwerker Höhenarbeiten, Folien Hillek, Malerei Suntinger, Schlosserei Edler, die Tischlerei Granitzer, Wohnen mit Hassler und Zumtobel Lighting. Zudem trug die Großglockner Hochalpenstraßen AG zum Gelingen des Projekts bei.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 229.000 Euro. Die Umsetzung wurde mit Unterstützung von Bund und Europäischer Union ermöglicht.