So eine Urlaubszeit muss in einer wachsenden Landeshauptstadt naturgemäß ausgenutzt werden, damit die Infrastruktur halbwegs Schritt halten kann. Also wird der Grazer Sommer auch heuer für Daheimgebliebene zur „Baustellen-Saison“: Was seit Dienstag etwa entlang der Glacisstraße gespielt wird, kommt ab dem 15. Juli auch an der Kreuzung Schönaugürtel/Conrad-von-Hötzendorf Straße zum Tragen – dass weniger Fahrspuren mehr Geduld verlangen.
Fernwärmeausbau
Dahinter steckt der Ausbau von Fernwärmeleitungen, den die „Energie Graz“ hier umsetzt. Nach Vorarbeiten geht es nun ab Mittwoch ans Eingemachte: Im Kreuzungsbereich Schönaugürtel/Conrad-von-Hötzendorf Straße/Jakominigürtel werde es bis Anfang September zu einer „veränderten Verkehrsführung und damit zu Verkehrsbehinderungen“ kommen. Was das konkret heißt? Dass beispielsweise die eigene Rechtsabbiegespur vom Schönaugürtel kommend in die Conrad-von-Hötzendorf Straße gesperrt wird – und dass die Spur geradeaus somit zur Rechtsabbiegespur wird. Im Gegenzug gibt es für Lenker, die aus dem Norden kommend die „CvH“ in Richtung Süden fahren wollen, dafür nur mehr einen Fahrstreifen – und einen reinen Rechtsabbieger in den Schönaugürtel.
„Erhöhte Staugefahr“
Je nach Bauphase werden also Fahrspuren zusammengelegt oder gleichsam verschoben – in Fahrtrichtung Osten bestehe jedenfalls „erhöhte Staugefahr“, heißt es seitens der Stadt Graz. Ungeachtet dessen werde man stets in alle Richtungen fahren können, betont man indes bei der Energie Graz.
Es ist ja die zweite große Baustelle in diesem Rayon: Die Steyrergasse ist ja bereits seit Wochen für den Durchzugsverkehr gesperrt, hier sind Vorarbeiten für den Um- und Ausbau der Remise Steyrergasse „schuld“.