Sie hat am Vorabend der „Starnacht am Wörthersee“ schon Tradition – die große „Seitenblicke-Party“. Denn wenn bei der Generalprobe auf der Bühne der letzte Ton gesungen ist, dann beginnt für viele Künstler und VIPs erst die Nacht.
Auf den Party-Booten der Wörtherseeschifffahrt, die nur einen Steinwurf von der großen Starnachtbühne in der Klagenfurter Ostbucht vor Anker liegen, geht es dann so richtig rund. Da wird gefeiert, getanzt und gesungen, bis die Planken wanken.
Das war auch in diesem Jahr so. Kaum war die Stimme des Italo-Barden Al Bano Carrisi, der mit einem Hit-Medley am Ende der Show noch einmal für kollektive Begeisterung in der Starnachtarena sorgte, verklungen, setzte der Strom in Richtung der Boote ein. Ruhig lag der See in dieser lauen Sommernacht da. Das sollte sich aber schlagartig ändern. Denn die „Jungen Zillertaler“ sorgten auf der Party-Bühne mit ihren Hits für ordentlich Wellengang.
Natalie Holzner, die spontane „Kleopatra“
Zuvor hatte schon Natalie Holzner ganz spontan mit ihrem Hit „Kleopatra“ die Stimmung auf und vor den Booten zum Kochen gebracht, ehe sie selbst noch ein Weilchen gut gelaunt durch die Nacht tanzte. Da war sie aber nicht alleine. Selbst Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner mischte sich mit Ehefrau Sandra unters Party-Volk und traf unter diesem auch Abfahrtsolympiasieger Fritz Strobl, Bernd Hinteregger, Hotelier und Investor beim TV-Format „2 Minuten 2 Millionen“ oder Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider.
Mittendrin statt nur dabei war „Volks Rock'n'Roller“ und Wörthersee-Liebhaber Andreas Gabalier. Geduldig erfüllte er unzählige Fotowünsche und plauderte sich durch die Menge.
Melissa Naschenwengs Handy-Schock
Der wohl am besten gelaunte Partygast dürfte freilich Melissa Naschenweng gewesen sein, die übrigens auch in ihren 36. Geburtstag tanzte. Und das lag an ihrem persönlichen „Held des Tages“, wie sie verriet. „Mir ist bei einer Bootstour mein Handy ins Wasser gefallen und lag dann sechs Meter tief am Grund des Wörthersees. Ich dachte, mein ganzes Leben ist weg“, plauderte die Sängerin aus dem Lesachtal lachend aus. „Aber dann kam ein Held, der Fahrer des Bootes hat sich eine Taucherbrille aufgesetzt, ist hinuntergetaucht und hat wirklich das Handy gefunden – und es funktioniert“, freute sich die „Alpenbarbie“, die an diesem Abend aber zur „Raubkatze“ mutierte. Mit ihrem Einteiler im Leopardenlook sorgte Naschenweng auf der Seitenblicke-Party für einen modischen Wow-Effekt.