Der siebente Tag der „Tour der Leiden“ servierte 175 flache Kilometer von Hagetmau nach Bordeaux. Gleich zu Beginn setzte sich eine kleine Fluchtgruppe ab, und diese wurde 18 Kilometer vor dem Zielstrich gestellt. Erwartungsgemäß hatten die Sprinter mit ihren Teams am Ende das Kommando, und es sollte richtig schnell werden. Die letzten zwei Kilometer waren zwar fast schnurgerade, doch war die Strecke nicht allzu breit. Angefahren wurde der Sprint von Mathieu van der Poel, der für seinen Teamkollegen Jasper Philipsen das Tempo gemacht hatte. Doch es war ein anderer Belgier, der am Ende jubelte: Tim Merlier (Soudal Quick-Step) war im Finale auf sich allein gestellt, doch spurtete er aus einer guten Windschattenposition heraus zum Sieg. Es war der vierte Etappensieg im Rahmen der Frankreichrundfahrt.
Im Gesamtklassement brachte das siebente Teilstück keine Veränderungen, und so trägt Tadej Pogačar (UAE Team Emirates - XRG) auch von Périgueux nach Bergerac (13 Uhr, Eurosport live) das Gelbe Trikot. Es dürfte abermals ein Tag für einen Massensprint werden.