Aktuell weilt Erich Schaflinger noch im Urlaub. Den kann er gut brauchen, schließlich wartet nach seiner Rückkehr mit der Führung der Kages samt ihren 19.000 Mitarbeitern die wohl größte Herausforderung in der steirischen Spitalslandschaft auf ihn.
Schaflinger hat bereits das Hearing für den mit knapp 20.000 Euro brutto dotierten Top-Job in der Kages gewonnen, jetzt folgte der nächste Schritt zu seiner Bestellung.
Die Landesregierung hat seinen auf fünf Jahre anberaumten Dienstvertrag einstimmig angenommen. „Er wird die Kages mit ebenso viel Kompetenz, Weitblick und Engagement führen, wie dies Gerhard Stark in den vergangenen Jahren getan hat und wofür ich ihm auch an dieser Stelle danke!”, wird Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl in einer Presseaussendung zitiert.
Zwischen Gesundheitsversorgung und Politik
Rosen streuen ihm auch FPÖ-Klubobmann Marco Triller sowie Kages-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Umundum. Leicht wird der Job im Spannungsfeld der sich ständig wandelnden Gesundheitsversorgung samt den unmittelbaren Auswirkungen auf die politische Landschaft eher nicht.
Schaflinger, der durchaus als Mann klarer Worte gilt, erklärt im Zuge des Regierungsbeschlusses die Herausforderungen „entschlossen anzugehen“. Nach über 20 Jahren als ärztlicher Direktor im Verbund Hochsteiermark mit den Standorten Leoben, Bruck und Mürzzuschlag freue er sich auf die neue Aufgabe. „Ich nehme diese Verantwortung mit großem Respekt an und bedanke mich für das Vertrauen“, betont er auch.
Beschluss der Generalversammlung
Formal fehlt zu seinem Dienstantritt mit 1. Oktober noch der Beschluss der Generalversammlung der Kages, die neue Stelle des ärztlichen Direktors im Verbund Hochsteiermark werde zeitnah ausgeschrieben, heißt es in der Aussendung des Landes.