Zwischen 40 und 50 Katzen befinden sich derzeit aufgrund von Erkrankungen wie Katzenschnupfen und Augenentzündungen in der Quarantänestation sowie im Vergabereich des Tierheims Wolfsberg. Eine intensive Pflege und Betreuung ist notwendig. Zusätzlich sind 25 Hunde im Tierheim untergebracht – eine Belastung, die für das Wolfsberger Tierheim kaum noch zu bewältigen ist. Daher wurde kürzlich ein vorübergehender Aufnahmestopp für Hunde und Katzen verhängt.
„Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht, ist jedoch notwendig, um die bestmögliche Versorgung und Betreuung der bereits bei uns untergebrachten Tiere sicherzustellen“, so Florian Schlagholz vom Wolfsberger Tierheim. In Notfällen ist das Tierheim weiterhin erreichbar. Schlagholz: „Auch wenn wir aktuell keine Tiere aufnehmen können, stehen wir gerne mit Tipps, Ratschlägen und Unterstützung zur Seite und versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden.“
Trotz Aufnahmestopp gehen jeden Tag Anrufe ein, bei denen Menschen fragen, ob sie eine Katze oder einen Hund im Tierheim abgeben können. Sobald sich die Situation entspannt und wieder Plätze verfügbar sind, werde darüber umgehend informiert. Darüber hinaus sei man weiterhin auf Sach- oder Futterspenden angewiesen.