Der Bikepark Lienz präsentierte sich beim dritten Tour-Stopp der Austrian Gravity Series von seiner besten Seite. Bei perfektem Wetter wurde die Osttiroler Bezirkshauptstadt einmal mehr zum Treffpunkt der österreichischen Downhill-Szene. Neben spannenden Rennläufen sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für ein gelungenes Rennwochenende. Ein Großteil der mehr als 100 Starter nutzte bereits den Freitag, um sich mit dem neu überarbeiteten Alban Lakata Trail vertraut zu machen. Am Samstagvormittag fiel schließlich der Startschuss für die Bewerbe. Lokalmatador Jamie Schmölzer eröffnete das Rennen verletzungsbedingt als Vorläufer und gab die Strecke mit „schmölzerischer Lässigkeit“ und viel Druck in den Kurven frei.
Anschließend kämpften Teilnehmer aus zehn Nationen um jede Sekunde. In der Kategorie Open Men spielte Maximilian Haselmayer vom Verein Ride Free Osttirol seinen Heimvorteil aus und sicherte sich den Sieg. Die schnellste Zeit des Tages erzielte Nico Ofner, der die 2,2 Kilometer lange Strecke in 3:43,53 Minuten bewältigte. Bei der Afterparty mit „Deadhead Soundexperience“ und den „Soundless Guts“ wurde bis in die Abendstunden getanzt.
Pumptrack-Nachwuchs zeigt sein Können
Auch der erstmals veranstaltete Ride Free Familientag am Sonntag erwies sich als Erfolg. Die Besucher konnten beim Rodeoreiten, Kids-Pumptrack-Rennen oder Kinderschminken erste Erfahrungen auf dem Bike sammeln und sich über das Vereinsleben informieren. Zu den jüngsten Teilnehmern des Pumptrack-Rennens zählten die erst drei Jahre alten Mila Yavari und Max Plankensteiner. Die Tagesbestzeit sicherte sich der Lienzer Clemens Lercher mit einer Rundenzeit von 8,16 Sekunden. Mario Tölderer von den Lienzer Bergbahnen und Rene Unterwurzacher zogen eine rundum positive Bilanz: „Dank gebührt den zahlreichen freiwilligen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre!“