Ein besseres Wetter hätten sich die 1200 Athleten für den Großglockner Mountain Run kaum wünschen können. Bei besten Lauftemperaturen nahm das Rekordteilnehmerfeld die 13,3 Kilometer lange Strecke von Heiligenblut auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in Angriff und – wie könnte es auch anders sein – dominierten erneut die starken internationalen Läufer aus Kenia.
In einer herausragenden Zeit von 1:10:20 Stunden kam Richard Atuya als Erster über die Ziellinie. Der Berglauf-Vizeweltmeister 2025 und Sieger des Mountain Run 2024 blieb damit nur knapp hinter der Rekordzeit von 1:09:34 Stunden, aufgestellt von seinem Landsmann Patrick Kipngeno 2023. Er verwies damit auch Vorjahressieger Ephantus Njeri (Ken) mit einer Zeit von 1:12.33 und Elija Kariuki (Ken/1:14.26) auf die Plätze zwei und drei. Bester Österreicher wurde der Osttiroler Josef Bodner in sensationellen 1:15.47 Stunden mit dem siebten Platz.
Lokalmatador Christof Hochenwarter wurde Elfter und damit bester Kärntner (1:17.50 Stunden). Snowboarder Alex Payer wurde übrigens 104. in 1:53:28, Ex-ÖSV-Adler Martin Koch belegte den 153. Platz und keuchte nach 2:01:27 Stunden über die Ziellinie. An der Spitze des Frauenfeldes gab es ein ähnliches Bild. Auch hier wurden alle drei Podiumsplätze an Kenianerinnen vergeben. Ruth Mwihaki Gitonga gewann mit einer Zeit von 1:22:29 Stunden. Zweite wurde Jedidah Sang (1:23.26) vor Gloria Chebet (1:24.34). Beste Österreicherin auf Rang 14 wurde Isabell Speer in guten 1:37:32, beste Kärntnerin, die Klagenfurterin Helene Erlacher auf Rang 16 (1:39.48).
Positive Bilanz
Veranstalter Michael Kummerer konnte nach dem ereignisreichen Wochenende eine erste positive Bilanz ziehen: „Ein großer Dank gilt vor allem Jonathan Wyatt, der die Einbindung des Mountain Run in den Berglauf Weltcup wieder ermöglichte. Dadurch ist eine weltweite Medienpräsenz garantiert und ermöglicht eine touristische Wertschöpfung von über drei Millionen Euro für die Region rund um Heiligenblut und den Großglockner.“