Die WWF-Meeresschutzzone unterhalb des Schlosses Miramare feiert heuer ihr 40-jähriges Bestehen. Am Jubiläum haben aber nicht nur Wissenschaftler Anteil. „Es sollen alle in den Genuss kommen, immer mit dem Ziel, den Menschen die Bedeutung eines gesunden Meeres ins Bewusstsein zu rücken“, so Saul Ciriaco vom WWF-Meereskompetenzzentrum, das in den ehemaligen Ställen des Schlosses Miramare untergebracht ist.

Deshalb gibt es beim „BioMA“, wie das Meereskompetenzzentrum heißt, Konzerte, Theateraufführungen und Führungen, und zwar nicht nur an Land, sondern auch im Wasser. Die ansonsten für Besucher und Passanten komplett gesperrten Meereszonen rund um Miramare kann man bei wissenschaftlich begleiteten Schnorchelausflügen erkunden. Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene können an den Kleingruppen-Ausflügen teilnehmen, vorausgesetzt, sie können schwimmen und schnorcheln.

Dabei kann man mehrere Stunden vor den kaiserlichen Stellen schnorcheln und bekommt erklärt, welche Tiere man dort sehen kann. Dazu zählen Seepferdchen und der Schleimfisch, das Maskottchen der Miramare-Schutzzone. Weiters kann man vom Hafen von Grignano aus mit dem WWF-Schiff bis unter den Balkon der Kaiserin fahren. Auf der Fahrt wird mit Bildern veranschaulicht, was man zwischen Klippen und den Meereswiesen sehen wird, wenn man mit Maske und Schnorchel aus dem Boot ausgestiegen ist. Eine Meerestomate ist da durchaus drin.

Am Mittwoch gibt es am Ende der Bootsfahrt noch ein Gläschen zum Ausklang. Mitfahren kann man auch ohne Tauchschein und so mit den Meeresbiologen in eine völlig andere Welt abtauchen und allerhand lernen.