Nach über vier Jahrzehnten werden heuer die Laufbahn und weitere Leichtathletikanlagen im 1984 errichteten Völkermarkter Sportstadion altersbedingt erneuert – wie Bürgermeister und Sportreferent Markus Lakounigg (SPÖ) bei einem Lokalaugenschein mit dem früheren Gemeindereferenten und heutigen Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) zu Jahresbeginn verkünden konnte.
„Die hierzu erforderlichen Arbeiten hat das Planungsbüro Smart Bau Consult GmbH im nicht offenen Verfahren ausgeschrieben“, berichtete Lakounigg in der Sitzung des Völkermarkter Gemeinderates am 29. Juni in der Neuen Burg, in der die Auftragsvergabe für die Erneuerung der Laufbahn sowie der Sprung- und Kugelstoßanlage im nördlichen Sektor des Hauptspielfeldes auf der Tagesordnung stand. Aus der von diesem Büro durchgeführten Angebotsprüfung sei die Firma Strabag aus Spittal an der Drau mit einer Angebotssumme von 368.344,46 Euro netto als Billigstbieter ermittelt worden. „Da die Gemeinderatssitzung erst Ende Juni stattfand, wurde im Stadtrat vorab der Beschluss gefasst, dass mit den Arbeiten bereits vor dem Gemeinderatsbeschluss begonnen werden darf“, sagte Lakounigg in der jüngsten Sitzung.
Auch neue Wurfanlage geplant
Tatsächlich haben die Arbeiten bereits am 17. Juni begonnen – sehr zur Freude der Leichtathletiksektion des VST Völkermarkt. „Wir freuen uns alle wirklich riesig“, sagt Sektionsleiter Martin Ladinig. Während der voraussichtlich sechs bis achtwöchigen Sanierungsdauer könnten die Leichtathleten zum Trainieren auf den großen Sportplatz des Alpen-Adria-Gymnasiums ausweichen.
Finanziert wird das Vorhaben mit voraussichtlichen Gesamtkosten von rund 500.000 Euro auch mit Landesmitteln in der Höhe von rund 350.000 Euro. Rund 150.000 Euro kommen aus dem Budget der Stadtgemeinde Völkermarkt selbst. In dieser Ausschreibung noch nicht enthalten ist die Wurfanlage für Hammer- und Diskuswurf, die südwestlich des Hauptspielfeldes in der Lilienberg Arena auf einem Areal mit einer Fläche von 3000 Quadratmetern neu errichtet wird. Mit diesem Projekt wird der Leichtathletiksport in der Region trotzdem in kurzer Zeit deutlich aufgewertet.