Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montagabend auf der A9 Pyhrnautobahn zwischen Kalwang und Mautern. Nach einem kurzen, aber starken Gewitter geriet ein Auto, das in Fahrtrichtung Linz unterwegs war, vermutlich aufgrund von Aquaplaning ins Schleudern, informiert Stefan Riemelmoser von der Freiwilligen Feuerwehr Mautern.
„Das Fahrzeug drehte sich und prallte mit großer Wucht gegen die rechte Leitschiene“, sagt Riemelmoser. Der Aufprall war so heftig, dass der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen wurde und mehrere Meter vor dem Unfallfahrzeug auf der Fahrbahn liegen blieb. Der schwer beschädigte Pkw kam schließlich mittig auf den beiden Fahrstreifen zum Stillstand.
Fahrer hatte großes Glück
Der Lenker hatte jedoch großes Glück im Unglück: Er konnte sein Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde von den Feuerwehrsanitätern erstversorgt, ehe das Rote Kreuz Mautern den Mann mit Verletzungen unbestimmten Grades in das UKH Kalwang einlieferte.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Mautern und dem Roten Kreuz war auch die Freiwillige Feuerwehr Kalwang im Einsatz, ebenso wie die Autobahnpolizei Trieben und die Asfinag. Die Aufgaben der Einsatzkräfte umfassten die Absicherung der Einsatzstelle, das Binden der ausgetretenen Betriebsmittel, die Reinigung der Fahrbahn sowie die Unterstützung bei der Bergung des Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen. Für die Dauer der Aufräumarbeiten musste die A9 Pyhrnautobahn in Fahrtrichtung Linz vollständig gesperrt werden. Nach eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden und die Einsatzkräfte wieder einrücken.