„Kaltfront“ und „Abkühlung“ – diese Worte treffen ab Donnerstag in der Steiermark zu, es geht retour Richtung 30 Grad. Über Spanien und Frankreich hält sich in der Zwischenzeit weiterhin eine Hitzeglocke, die nächste Woche laut einigen Wettermodellen bis zu 39 Grad bringen soll.
„Eine markante Störungszone nähert sich am Mittwoch der Steiermark von Nordwesten her. Vor ihrem Eintreffen gibt es aber noch einmal verbreitet sonnige und im Südosten auch schwülheiße Verhältnisse“, so die Geosphere. Schon im Laufe des Vormittags gibt es in der westlichen Obersteiermark erste gewittrige Schauer, im Lauf des Nachmittags wird das ganze Land mit teils kräftigen Schauern und Gewittern überzogen. In der Früh hat es zwischen 16 und 20 Grad, die Höchsttemperatur liegt im Ennstal und Ausseerland bei 25 Grad, im Südosten werden vor Eintreffen der Störung noch einmal bis zu 33 Grad erreicht.
Hitzeglocke steht über Westeuropa
„Über Spanien und Frankreich bildet sich derzeit eine Hitzeglocke, die nächste Woche Deutschland und Österreich erreicht. Es wird noch wärmer, als bei der jetzigen Welle, ab Donnerstag oder Freitag können 38, 39 Grad erreicht werden. Diese Lage ist zwar wahrscheinlich, aber noch nicht restlos gesichert. Ich hoffe, dass sich die Prognosen noch etwas abschwächen“ so David Kaufmann vom Wetterdienst Tauernwetter.
Wesentlich moderater schaut hingegen das Wettermodell der Geosphere aus: „Ein Tiefdrucksystem drängt nächste Woche von Norden nach Süden. Offen ist aber, wie sehr es die Hitzeglocke in den Westen und damit von Österreich wegdrängen kann“, erläutert Marlies Kriegler, Regionalleiterin der Geosphere Austria in der Steiermark. Die Geosphere-Modelle jedenfalls deuten darauf hin, dass Österreich von der extremen Hitze, „die derzeit über Westeuropa steht“, abgetrennt wird: Deshalb liegt diese Prognose für die kommende Woche bei Werten um die 32 Grad.