Nach den Eisenbahnbrücken über die Peter-Tunner-Gasse und über die Herrgottwiesgasse sanieren die ÖBB nun auch jenes Bahntragwerk, das auf Höhe der Justizanstalt Graz-Karlau den rechts in Richtung Karlauergürtel abzweigenden Teil der Triesterstraße überspannt. Die Stahlkonstruktion ist rund 50 Jahre alt und soll modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Das Tragwerk wird dabei unter anderem mit einem neuen Korrosionsschutz ausgestattet. Die Widerlager sind noch deutlich älter und stammen teilweise noch aus dem Jahr 1870. Sie werden verstärkt und erneuert. Die Sanierung der Brücke auf der Strecke zwischen der Station Don Bosco und Graz Ostbahnhof kostet rund 1,5 Millionen Euro.
Bauarbeiten in der Triesterstraße starten nächste Woche
Die Bauarbeiten starten am heutigen Montag (1. Juni) mit vorbereitenden Maßnahmen. Entlang der Bahnstrecke ist es möglich, dass man bei Erdarbeiten auf Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg stößt. Deshalb finden sogenannte Kampfmittelsondierungen statt. Von 8. Juni bis 13. September wird der Abschnitt der Triesterstraße dann gesperrt, auch der Geh- und Radweg kann in dieser Zeit nicht benutzt werden.
Schienenersatzverkehr zwischen Graz und Gleisdorf im August
Auch auf Öffi-Benutzer wirken sich die Bauarbeiten aus. Sowohl in der Triesterstraße als auch in der Herrgottwiesgasse stehen zwischen 8. und 23. August entscheidende Bauphasen an. Sie führen dazu, dass die Bahnstrecke zwischen Graz Hauptbahnhof und Gleisdorf gesperrt werden muss und die Fahrgäste mit Ersatzbussen transportiert werden. In der Triesterstraße wird in diesen beiden Wochen das Tragwerk ausgehoben, saniert und anschließend wieder eingesetzt. Ende September sind die Arbeiten in der Triesterstraße voraussichtlich abgeschlossen. In der Herrgottwiesgasse, wo überhaupt eine neue Brücke errichtet wurde, ist das Ende der Bauarbeiten für Oktober angekündigt. Die Brücke beziehungsweise die Unterführung in der Peter-Tunner-Gasse wird bereits am 10. Juni offiziell eröffnet.
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