Stefan Pickl – er ist der Inhaber der Tauernapotheke in Matrei – liebt es, Rezepturen zu entwickeln. In den letzten 30 Jahren wurden für alle Anwendungsbereiche an die 1500 Rezepturen erdacht. Für seine Tauernapotheke wurde bereits ein Tauernbitter mit Kräutern, die in Osttirol vorkommen, zusammengestellt. Pickls neueste Idee: Er wollte einen „Amaro d´Erbe“ für das Kloster und die Sankt Franziskus Apotheke – diese ist die Partnerapotheke der Tauernapotheke – kreieren.
Dafür reiste Pickl in die italienische Stadt Assisi, um sich dort Anregungen zu holen. Vor Ort verkostete er diverse Liköre und ließ sich von italienischen Kräutern, Gerüchen und dem Lebensstil in Umbrien zu einem besonderen Getränk inspirieren.
Das Ergebnis
Nach achtmonatiger Entwicklungszeit konnten Pickl und Hannes Preiß von der Sankt Franziskus Apotheke das Ergebnis präsentieren: den neuen „Amaro d`Erbe Franziskus Kräuterbitter“. Dabei handelt es sich um einen milden, harmonischen Amaro auf Basis von Orangen- und Zitronenschalen sowie ausgewählten Bitterkräutern wie Angelikawurzel, Kardamomsamen und weiteren Kräutern, die in der Klostermedizin bereits jahrhundertelang Verwendung finden. Abgerundet wird die Rezeptur durch einen feinen Karamellsirup, der die Tiefe der Kräuter betont, und, als ganz besondere Note, auch Weihrauch beinhaltet.
Für jede verkaufte Flasche fließen drei Euro direkt an die Klosterkirche. Eine eigens designte Flasche soll als Sonderedition aufgelegt werden, um die Bedeutung der Sozietät und der Kirche allgemein für Kultur und Gesellschaft in Osttirol und ganz Europa zu verdeutlichen