Weiz: Mehr als 18.000 Längen und über 400 Kilometer schwamm Maria Faullend in der vergangenen Saison im Weizer Schwimmbad. Auch heuer ist die 74-Jährige seit der Eröffnung am 1. Mai beinahe täglich im Bad. Manchmal bis zu dreimal täglich. „Seit ich in Pension bin, schwimme ich sehr viel“, erzählt die Weizerin. Bei 24 Grad Wassertemperatur ist sie am Donnerstag vor dem Pfingstwochenende auch schon um 8 Uhr im Wasser anzutreffen.

1150 Saisonkarten wurden bereits verkauft, weiß Gerald Egger, Chef des Weizer Schwimmbads. Acht Dauergäste kamen schon den ganzen Mai über täglich. An heißen Tagen haben rund 1800 Gäste Platz. Im Vorjahr wurde die knapp 50 Meter lange, 400.000 Euro teure Wasserrutsche eingeweiht. „Sie ist vor allem bei den Jungen sehr beliebt.“ Heuer wurde der Eingangsbereich erneuert.

Gleisdorf: 19 Grad kalt ist das Wasser Anfang der Woche im Wellenbad Gleisdorf, verrät Geschäftsführer Mario Joham. Dennoch wagen sich seit 1. Mai täglich zwischen 30 und 70 Schwimmerinnen und Schwimmer ins kalte Nass. „Sie schwimmen im 50-Meter-Becken mit Neoprenanzug und trainieren für den Triathlon. Auch ein paar hart gesottene Senioren wagen sich schon ins Wasser“, verrät Joham.

Besonders gut angenommen wird die neue Kulinarik. Marco Sacco vom DejaVu Weiz bietet seit dieser Saison seine beliebten Pizzen bei „Sacco am Wasser“ an. Becca‘s Bubble Waffeln im Pavillon begeistern mit süßen Spezialitäten.

Gasen: Die unermüdlichen Ernst und Joesi Klamminger und ihre Helferinnen und Helfer von der „Initiative Freibad Gasen“ möchten die idyllische Anlage am 23. Mai aufsperren. Im Hintergrund wird daran gearbeitet, den Verein noch auf breitere Füße zu stellen. „Wir können das Bad nur ehrenamtlich betreiben“, so Bürgermeister Erwin Gruber. Denkbar ist, dass zwei Ferialpraktikanten angestellt werden. Übrigens: Am 10. Juli wird der neue Beachvolleyball-Platz eröffnet.

Passail: Seit 2022 hat das Schwimmbad geschlossen. „Und es wird auch in dieser Saison nicht aufgesperrt. Es gibt einige Ideen. Es ist aber noch offen, was passieren wird“, heißt es im Marktgemeindeamt. Wasser war ausgetreten, eine Reparatur hätte mindestens 50.000 Euro gekostet, eine Generalsanierung eine Million. Trocken bleiben muss aber niemand: Am nahen Badesee warten unter anderem eine Abenteuerbucht samt Sprungturm und ein Wasserspielepark. Hartgesottene können dort bereits schwimmen.

Pischelsdorf: Das Bad hat seit einigen Tagen offen. „Das Wasser hat derzeit 15 Grad, bis zum Wochenende sollten wir dann 22, 23 Grad haben“, verspricht Bademeister Günther Dallinger. Der Beachvolleyball-Platz wurde saniert. Er ist künftig auch von außen zugänglich.

Sinabelkirchen: Zuletzt wurde der Badesee komplett ausgelassen und gereinigt, ab sofort kann man in der Siniwelt wieder baden und schwimmen. „Die Wasserqualität ist ein Wahnsinn“, freut man sich im Gemeindeamt. Ab Juni hat die Anlage bis 20 Uhr geöffnet.