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Nach verheerenden Unwettern öffnet RömerBad in Pischelsdorf am Freitag

Gute Neuigkeiten für Baderatten: Freitagmittag eröffnet das Pischelsdorfer RömerBad die Badesaison. Nach den verheerenden Unwettern war unklar, ob das Bad heuer überhaupt aufsperren kann.

Ein Bild aus alten Zeiten vor den schlimmen Unwettern - ab Freitag soll der Badespaß im RömerBad in Pischelsdorf jedoch wieder losgehen
© Fotograf Zotter
Ein Bild aus alten Zeiten vor den schlimmen Unwettern - ab Freitag soll der Badespaß im RömerBad in Pischelsdorf jedoch wieder losgehen
Nicole Stranzl
Regionalredaktion Weiz

Es waren schockierende Bilder, die im Mai aus Pischelsdorf kamen. Der Sportplatz des SV Pischelsdorf wurde aufgrund der Unwetter völlig überschwemmt. Die Wassermassen stiegen in weniger als einer Stunde fast einen Meter hoch. Und auch das Pischelsdorfer RömerBad blieb nicht verschont. „So wie es zuerst ausgeschaut hat, haben wir gedacht, wir können heuer nicht mehr aufmachen“, sagt Bürgermeister Herbert Pillhofer.

Eröffnung am Freitag

Nun jedoch die freudige Nachricht: Freitagmittag startet die Badesaison im RömerBad, das dreimal neu eingelassen werden musste - aufgrund der Überschwemmungen. Die Unwetter richteten verheerende Schäden an. So kam es etwa zu Verformungen des Edelstahlbeckens. Die Sanierungen werden erst im kommenden Frühling stattfinden, sagt Pillhofer.

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Überschwemmungen richteten im Pischelsdorfer RömerBad verheerende Schäden an.
Überschwemmungen richteten im Pischelsdorfer RömerBad verheerende Schäden an. © Gemeinde Pischelsdorf

Andere Sanierungen wurden hingegen bereits durchgeführt. Die Schankanlage musste erneuert werden, sie war komplett aufgeweicht, sagt Pillhofer und zählt weiter auf: „Einige Möbelstücke sind kaputt. Tische, Bänke und Sessel sind fort, die hat es mitgerissen und wir mussten sie nachkaufen. Die Wände waren nass, wir mussten zum Beispiel das Kassahaus sanieren und entfeuchten. Bei den Eingangstüren wissen wir nicht, wie weit sie halten. Durch das Wasser waren sie so aufgezogen, dass sie sich nicht schließen lassen.“

Schadenhöhe unbekannt

Die Gemeindemitarbeiter arbeiteten auf Hochtouren, sie erhielten zeitweise sogar Unterstützung von Poly-Schülerinnen und -Schülern. Wie hoch der Schaden insgesamt ist, könne der Ortschef noch nicht abschätzen, er rechnet jedoch mit mehreren 100.000 Euro. „Wie wir das finanzieren, weiß ich noch nicht.“

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