Ein dramatischer Vorfall hat sich Montagnachmittag mitten in der Wiener Innenstadt ereignet. Vor zahlreichen Passanten setzte sich ein Mann am Stephansplatz selbst in Brand. Der über 60 Jahre alte Wiener soll sich nach bisherigen Erkenntnissen mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet und anschließend angezündet haben. Die Tat ereignete sich direkt vor dem Stephansdom und sorgte bei Touristen und Passanten für Schock und Panik.

Wie Polizeisprecher Philipp Haßlinger gegenüber der „Kronen Zeitung“ bestätigte, griffen Einsatzkräfte rasch ein und versuchten, die Flammen zu löschen. Der Mann wurde danach umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei derzeit von einem Suizidversuch aus. Laut den Behörden befindet sich der Wiener trotz seiner schweren Verletzungen nicht in Lebensgefahr. Zahlreiche Augenzeugen mussten den Vorfall mitten im belebten Stadtzentrum mitansehen.