Mitte September 2025 kam es am nördlichen Hochschwab zu einem tragischen Kletterunfall. Beim Versuch den Schönberg mit ihrem Partner zu erklimmen, stürzte eine 42-jährige Wienerin in der abgelegenen und schwierigen Kletterroute „Glückspilz“ (Schwierigkeitsgrad VII) ab und verletzte sich tödlich.
Um die tote Frau zu bergen, mussten die alpinen Einsatzkräfte bei widrigen Bedingungen mit schwerer Ausrüstung am Folgetag zu ihr aufsteigen. Stefan Schröck, Landesleiter der steirischen Bergrettung, sprach in diesem Zusammenhang sogar von „einem der technisch anspruchsvollsten Einsätze der Bergrettung in der Steiermark“.
Für ihren außergewöhnlichen damaligen Einsatz wurden nun sechs Bergretter aus dem Gebiet Hochschwab bei der Landesversammlung mit dem Verdienstkreuz in Bronze des Landes Steiermark ausgezeichnet. Zwei der geehrten Bergretter sind beruflich als Alpinpolizisten in der Region Hochsteiermark tätig. „Dieser Einsatz erforderte nicht nur höchste alpinistische Fähigkeiten, sondern auch großen persönlichen Mut, Resilienz und Einsatzbereitschaft“, betont die Bergrettung auf ihrer Website.