Seit über 15 Jahren hat es in Holland nicht mehr richtig geschneit. Für einen, der von dort stammt und gerne Langlaufen geht, ziemlich bitter. Deshalb hat sich Hendrikus Frederiks dafür entschieden, seinen Ruhestand nicht in der niederländischen Heimat zu verbringen, sondern stattdessen nach Kärnten zu ziehen: „Hier gibt es noch anständige Winter.“
Gut sieben Jahre lebt er mit seiner Frau nun schon in Schiefling. Die Winter haben ihn seitdem nicht enttäuscht, über das Wetter macht er sich aber trotzdem Gedanken – genauer gesagt, über das Klima: „Die Veränderung wird immer stärker spürbar, wir möchten einen Beitrag leisten, um unsere Umwelt zu schützen“, sagt der Wahlkärntner. Konkret nahm sein Beitrag die Form einer 50.000- Euro-Investition in die Energie- und Wärmeversorgung seines Eigenheims an. Der Weg zum energieeffizienten Haus war anfangs kein leichter.


Als Frederiks die Liegenschaft in Schiefling 2015 gekauft hat, wurde sie schon mit einer Wärmepumpe beheizt. „Das war ein altes und wenig zuverlässiges Gerät, deshalb haben wir uns entschieden, es durch eine neue Wärmepumpe zu ersetzen. Eine andere Heizung kam für uns nicht in Frage. Wir hatten zuerst aber kein Glück mit den Anbietern“, sagt der Wahlkärntner. Als er sich schließlich an die Kelag wandte, ging es plötzlich ganz schnell: Die passende Wärmepumpe war schnell gefunden, die Kelag-Energieberater unterstützten ihn auch bei der Wahl einer Photovoltaikanlage.

Heute versorgt eine Wärmepumpe mit 18 Kilowatt Leistung die knapp 270 Quadratmeter Wohnfläche. 10,8 Kilowatt Peak stark ist die Photovoltaikanlage am Dach, die selbst in den dunklen Wintermonaten etwas Strom für den Betrieb der Wärmepumpe beisteuert. „Zusammen mit der Batterie haben wir wirklich das Optimum für die Zukunft in unserem Haus. Wann genau sich diese Investition amortisiert, war uns nicht so wichtig – je mehr man das Klima schützt, umso besser“, sagt Frederiks.


Mittels App hat er jederzeit im Blick, wie viel Energie sein Haus verbraucht und wie viel Strom er dafür eigenständig erzeugt: „Wir freuen uns natürlich immer, wenn es viel Sonnenstrom gibt.“ Auch das Verbrauchsverhalten hat sich im Haushalt der Frederiks dem Sonnenlauf angepasst: Energieintensive Tätigkeiten werden bei Sonnenschein erledigt. Die Wärmepumpe läuft zur Zufriedenheit, gewünscht hätte sich Frederiks jedoch mehr öffentliche Förderung. Diese werden aber nur für Wohnflächen bis maximal 200 Quadratmeter ausgeschüttet. Von der Kelag gabs dennoch eine Wärmepumpen-Förderung für sein Sanierungsprojekt.



 

Eine Initiative der Kelag in Kooperation mit der Kleinen Zeitung.