Wenn der Alltag drückt und der Nebel in den Tälern die Stimmung trübt, bietet das Klippitztörl eine willkommene Auszeit. Das Familienskigebiet im Nordwesten der Saualpe, nahe der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark gelegen, ist für viele Kärntner:innen und Steirer:innen ein Geheimtipp. Hier scheint oft die Sonne, wenn unten im Tal noch trübe Sicht herrscht. Einmal angekommen, wird klar: Stress hat hier keinen Platz.

Perfekt präparierte Pisten und entspannte Atmosphäre

Die entspannte Atmosphäre beginnt schon am Parkplatz. Auf 1.500 Metern angekommen, findet man schnell einen Platz für sein Auto. Das Tolle daran, er ist kostenlos und in unmittelbarer Nähe zu Kassa, Skischule und Lift. Steigt man aus dem Auto und wird sofort vom Lachen der Kinder, die am Übungshang ihre ersten Skiversuche machen, begrüßt – das verbreitet sofort gute Laune.

Auf den 13 Pisten verläuft es sich gut. Bei der ein oder anderen Abfahrt hat man auch mal das Glück, fast alleine über die Pisten zu gleiten
Auf den 13 Pisten verläuft es sich gut. Bei der ein oder anderen Abfahrt hat man auch mal das Glück, fast alleine über die Pisten zu gleiten © KLZ/Lara Wulz

Selbst an unüblich warmen Jännertagen punktet das Klippitztörl mit perfekt präparierten Pisten. Man hört bereits beim Anstellen an den Lift das Knirschen des Schnees unter den Brettern der anderen Gäste, was die Vorfreude noch mehr steigert.

Bei der ersten Liftfahrt gesellt sich Sepp (60) aus dem Lavanttal dazu: „Ich komm gerne her. Es ist ein Wahnsinn, was hier über Nacht immer wieder gezaubert wird.“ Damit sind die top präparierten Hänge gemeint, die auch bei strahlendem Sonnenschein den ganzen Vormittag über griffig sind und kompromissloses Fahrvergnügen bieten. Wenn man seine ersten Schwünge setzt, gleiten die Kanten so geschmeidig über den Schnee, als würde man mit einem Messer über Butter streichen, die frisch aus dem Kühlschrank kommt. Herrlich!

Auf den 13 Pisten – von denen aktuell zwar nicht alle, aber die meisten geöffnet sind – verläuft es sich gut. Bei der ein oder anderen Abfahrt hat man auch mal das Glück, fast alleine über die Pisten zu gleiten. Besonders toll: Die Abfahrten sind alle sehr lange und flowig. Man kann sie gemütlich fahren, oder etwas zügiger, was den Spaß ungemein erhöht. Ein Traum für Wintersportfans.

Besonders beliebt ist die „Klippi Pippis Kiddy Slope“, ein spezielles Areal mit Steilkurven, Tunnel und Wellenbahnen für die jüngsten Gäste
Besonders beliebt ist die „Klippi Pippis Kiddy Slope“, ein spezielles Areal mit Steilkurven, Tunnel und Wellenbahnen für die jüngsten Gäste © Klippitztörl/Adrian Schatz

Familienfreundlichkeit großgeschrieben

Was man hier merkt: Das Klippitztörl hat sich auf Familien spezialisiert. Die Pisten bieten eine angenehme Mischung aus blauen und roten Abfahrten. Sie sind ideal für Anfänger:innen, die noch langsam gleiten wollen, und für fortgeschrittene Skifahrer:innen, die sich an schnellen Manövern versuchen möchten. Besonders beliebt ist die „Klippi Pippis Kiddy Slope“, ein spezielles Areal mit Steilkurven, Tunnel und Wellenbahnen für die jüngsten Gäste.

Mit sechs Liftanlagen – darunter zwei Sessellifte – gibt es auch keine langen Wartezeiten beim Anstehen. Mit genügend Zeit, dass sich die Füße nach den langen Abfahrten gut erholen können, geht es gemütlich wieder nach oben. Außerdem gibt es am Übungsgelände einen gratis Zauberteppich für die Kleinsten oder Wintersport-Wiedereinsteiger, die sich langsam an altes Ski-Wissen herantasten wollen.

Für die Kleinsten oder Wintersport-Wiedereinsteiger gibt es am Übungsgelände einen gratis Zauberteppich
Für die Kleinsten oder Wintersport-Wiedereinsteiger gibt es am Übungsgelände einen gratis Zauberteppich © Klippitztörl/Adrian Schatz

Beste Erreichbarkeit und kulinarische Highlights

Die Lage des Skigebiets macht es besonders für Tagesausflügler:innen attraktiv: Klagenfurt ist nur 50 Minuten entfernt, aus Graz ist man in einer Stunde und 10 Minuten da, von Völkermarkt und Judenburg beträgt die Fahrzeit lediglich 45 Minuten.

Nach einem Vormittag auf den Pisten laden neun gemütliche Hütten und Restaurants zur Einkehr ein. Vom Alpengasthof Hochegger bis zur Schwarzkogelhütte wird regionale Küche serviert – von herzhaften Kärntner Kasnudeln bis hin zu süßen Schmankerln wie Germknödeln.

Ein Skigebiet mit Mehrwert

Das Klippitztörl ist nicht nur ein Familienparadies, sondern auch Teil mehrerer Skiverbunde. Mit dem Kärntner Skipass oder dem „Mur-Mürz Top Skipass“ ist der Spaß auf der Piste am Klippitztörl inklusive.

Am Klippitztörl gibt es 28 Pistenkilometer mit 13 Abfahrten und sechs Liftanlagen
Am Klippitztörl gibt es 28 Pistenkilometer mit 13 Abfahrten und sechs Liftanlagen © Klippitztörl/Adrian Schatz

Fazit: Mehr als nur ein Skitag

Am Klippitztörl genießt man stressfreien Wintersport in familiärem Ambiente. Hier ist für jeden etwas dabei – ob sportlich auf den Pisten, genussvoll in den Hütten oder entspannt auf einem Sonnenbankerl. Wer dem Nebel entfliehen möchte, findet hier auf knapp 1.800 Metern ein kleines Paradies, das Lust auf mehr macht.

Entstanden in Kooperation mit Klippitztörl.