Hand auf’s Herz: Geht es Ihnen auch so? Sie stehen im Supermarkt und greifen meist zu denselben Produkten. Auch beim Käse. Schade eigentlich, bedenkt man, dass unsere Nation nicht nur Heimat großer Töchter und Söhne ist – sondern auch von Käse. Also Schluss damit. Schenken Sie sich ein inneres Lächeln, sagen Sie "Cheese" und erweitern Sie mit uns Ihr Wissen rund ums Herzensthema Käse.
Also beginnen wir. Wo wurde er eigentlich erfunden, der Käse? Jener aus unserer Heimat ist auf der ganzen Welt bekannt – durch seine Vielfalt und seinen besonderen Geschmack. Käserei ist übrigens eine der ältesten Methoden, um Milch haltbar zu machen. Lange Zeit war diese Tradition in den Klöstern zu Hause. Hier haben die Mönche maßgeblich am Geschmack gefeilt. Außerhalb der Klostermauern gelang im 19. Jahrhundert schließlich der Durchbruch: Die Pasteurisierung wurde erfunden und damit die Qualität und Haltbarkeit verbessert.
Und wissen Sie, was den Käse-Rohstoff, die Milch, so besonders macht? Je nach Region fressen die Kühe verschiedene Blumen, Gräser und Kräuter auf den Weideflächen. Agrar-Experten zufolge befinden sich auf nur einem Quadratmeter Wiese über 60 verschiedene Pflanzen, die Maßgeblich den Geschmack des Käses beeinflussen. Übrigens: Das AMA-Gütesiegel bietet Ihnen eine hilfreiche Grundlage für Ihre Kaufentscheidung. Bei zertifizierten Milchprodukten können Sie auf ausgezeichnete Qualität, nachvollziehbare Herkunft und unabhängige Kontrolle vertrauen.
Schauen Sie auf die "Käseuhr"
Unglaubliche 900 Käsesorten werden in unserer Heimat produziert. Vom "Almliesl Kräuterfrischkäse" bis zum "Zillertaler Safrandiamanten". Sie suchen nach Inspiration? Die Plattform käseproduzenten.com ist der erste Schritt zum ultimativen Geschmackserlebnis. Hier erfahren Sie nicht nur welche Käsesorten es gibt, wie diese schmecken und was dazu mundet, sondern auch, wo sie diese kaufen können.
Apropos schmecken: Wussten Sie, dass es so etwas wie eine "Gaumenlogik", also eine Reihenfolge, in der Käsesorten idealerweise verkostet werden sollen, gibt? Auf einer Platte sollten die verschiedenen Sorten im Uhrzeigersinn angeordnet sein – von mild bis würzig-kräftig. Mit dieser "Käseuhr" stellen Sie sicher, dass die Käsesorten einander nichts vorwegnehmen.
Schlemmen Sie wie die Profis
Es ist wie überall im Leben: Auch der Käsegenuss ist um einiges stilvoller und einfacher mit dem richtigen Werkzeug. Während das sogenannte "Doppelgriffmesser" und das "Eingriffmesser" primär zum Zerteilen von Laiben und Blöcken dienen, ist das "Weichkäsemesser" Ihr Küchenhelfer für den Käseschnitt. Achten Sie darauf, dass Sie für jeden Käse ein eigenes Messer verwenden, damit sich die Käsekulturen nicht übertragen. Sie wollen besonders weichen Käse schneiden? Dafür können sie die "Käselyra" verwenden. Und zum Bearbeiten von Hartkäse bietet sich der "Hartkäsebrecher" an.
Kompetente Ansprechpartner rund ums Thema Käse finden Sie übrigens im Lebensmittelhandel sowie in der österreichischen Hotel- und Tourismusbranche. Wussten Sie , dass es eine eigene Ausbildung zum "diplomierten Käsekenner" bzw. "Käseexperten" gibt? Jährlich schließen in Fach- und Berufschulen rund 1400 Käsebotschafter damit ab.
Entstanden in Kooperation mit der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH.