In Krankenhäusern gewinnen Digitalisierung, Roboter und Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklungen werden eingesetzt, um Prozesse effizienter und patientenfreundlicher zu gestalten. Konkret sollen dadurch Arbeitsabläufe erleichtert, Fehlerquoten reduziert und dem Personal mehr Zeit für die direkte Betreuung verschafft werden. Technische Innovationen sollen zudem den Zugang zu medizinischer Versorgung erleichtern.

Dies ist besonders in ländlichen Regionen von großer Bedeutung. Über Telemedizin und Gesundheits-Apps erhält man nicht nur schneller Zugang zu medizinischer Versorgung, sondern kann auch Symptome frühzeitig erfassen, Gesundheitsdaten kontinuierlich überwachen und individuelle Empfehlungen erhalten. Dies unterstützt, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten.

Digitale Kompetenz schaffen

Künstliche Intelligenz schafft im Gesundheitswesen Chancen, die Versorgung zu verbessern und das System nachhaltig zu entlasten. Aktuell bieten viele dieser Innovationen noch Raum für Verbesserungen und werfen Fragen zu Datenschutz, Verantwortung und Ethik auf. Daher ist der Aufbau einer digitalen Gesundheitskompetenz wichtig, sowohl bei Gesundheitsexpertinnen und Gesundheitsexperten als auch bei der Bevölkerung. Digitale Gesundheitskompetenz bedeutet, digitale Angebote und Informationen rund um Gesundheit zu finden, zu verstehen, zu bewerten und gezielt einzusetzen.

Ab 2026 ist geplant, die Gesundheits-Hotline 1450 auszubauen: Sowohl die Terminvereinbarung bei Ärztinnen und Ärzten als auch Videokonsultationen sollen dann möglich sein.