In den letzten 20 Jahren flossen circa 30 Prozent der Unternehmensausgaben in Umweltprojekte. In den letzten fünf Jahren investierte Treibacher über acht Millionen Euro allein in Maßnahmen zur Staubvermeidung, wie die Errichtung einer Hallenabsaugung sowie die Einhausung der Brecherstraße im metallurgischen Produktionsbereich zeigen. Optimiert wurde auch die Verkehrsflächenreinigung am gesamten Firmengelände, was zu einer weiteren Staubreduktion beitrug.
Kärntens größte Photovoltaikanlage
Ein herausragendes Projekt am Standort Althofen ist der Treibacher Energiepark, eine sieben Hektar große Photovoltaikanlage mit 7286 kW Spitzenleistung, die ab November in Betrieb geht. Jährlich werden dadurch 5760 Tonnen CO₂ eingespart – genug, um den Strombedarf von 2400 Haushalten zu decken. Die Anlage verursacht keinerlei Bodenversiegelung und berücksichtigt ökologische Aspekte. Kreislaufwirtschaft steht schon seit über 30 Jahren im Fokus der Treibacher. Aktuell investiert das Unternehmen rund 120 Millionen Euro in den Bau einer neuen Recyclinganlage am Standort, die ab Ende 2024 zur Wiederverwertung metallhaltiger Katalysatoren aus der Erdölindustrie eingesetzt wird. Die dabei entstehende industrielle Abwärme wird zukünftig mithilfe einer Turbine in Strom umgewandelt. Insgesamt wird Treibacher in diesem Zusammenhang bis zu 25 Prozent seines Strombedarfs aus CO₂-neutralen Energiequellen decken.
René Haberl, Vorstand der Treibacher, betont: „Die Treibacher Industrie AG setzt weiterhin Maßstäbe in Umweltschutz und Nachhaltigkeit, und zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Umweltverantwortung erfolgreich Hand in Hand gehen können.“