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Voitsberg

Ein leistbares Stückchen Heimat

Nicht nur die weltberühmten Lipizzaner fühlen sich hier wohl: Voitsberg ist ein Bezirk mit guter Infrastruktur, hohem Erholungsfaktor und vor allem eine aufstrebende Wohngegend.

Walter Ofner (Ofner Immobilien), Johann Harkam (RE/MAX White Horse), Andreas Glettler (Raiffeisen Immobilien), Michael Bakota (s REAL Immobilien) und Gerfried Peiner (Volksbank Immobilien) © Gregor Hiebl
 

Wenn fünf Immobilienprofis an einem Tisch sitzen und gemeinsam mehr als 50 Jahre geballte Berufskompetenz zu bieten haben, erfährt man so einiges über die Region, aber auch über die Branche an sich.

Wir befinden uns hier im Zentrum von Voitsberg. Welche Gemeinden der Region liegen gerade besonders im Trend?
ANDREAS GLETTLER: Gemeinden, die besonders boomen, sind alle, die an den Bezirk Graz-Umgebung grenzen. Das liegt daran, dass viele, die in Graz arbeiten, immer mehr bereit sind, aufs Land zu ziehen, weil hier das Wohnen noch erschwinglich ist.
JOHANN HARKAM: Die Preise in Graz-Umgebung steigen und davon profitieren wir hier, vor allem Voitsberg. Einen gewissen Zuzug haben wir vereinfacht gesagt überall dort, von wo aus Graz gut und schnell erreichbar ist. Daher hoffen wir auch, dass die Schnellstraße von Mooskirchen nach Köflach endlich realisiert wird – und die Chancen dafür stehen recht gut.
MICHAEL BAKOTA: Immer mehr Leute nehmen die gut 30 Minuten Anfahrt in Kauf und ziehen wieder lieber aufs Land. Unsere Gegend hat aber noch viel mehr Potenzial, das man noch besser vermarkten könnte. Ich denke da zum Beispiel an die Marke Lipizzanerheimat.

Preisspiegel Voitsberg

Mehr über die Immobilienpreise der Region erfahren Sie hier.

Wodurch zeichnet sich der Bezirk Voitsberg besonders aus?
WALTER OFNER: Wir haben ein mildes Klima, trotzdem eine schöne Bergwelt, ein spannendes Freizeitangebot. Diese hohe Lebensqualität verbunden mit einem Wohnstandard, der in den letzten Jahren merklich gestiegen ist, findet man nicht überall. Ja, in den Randgemeinden haben wir den Zuzug von Graz, man darf aber auch die Almenlandschaft nicht vergessen. Die Ruhe und die Natur. Das Immobilienthema wird ja immer mehr ein Lebensabschnittsthema. Während der Ausbildung zieht es die Jugend natürlich in die Stadt. Wenn es später aber um Wohnqualität geht, um Freizeitangebote, um Vereinsleben, um Familie, um Heimat … dann kommen viele wieder zurück.
GERFRIED PEINER: Unser Bezirk entwickelt sich immer mehr zu einem Wohnbezirk und ist viel mehr als eine Alternative zu Graz. Wir haben ja nicht nur Wohnqualität, sondern auch eine perfekte Infrastruktur. Und vor allem ist der Wohnraum leistbar. In Graz fangen gebrauchte Eigentumswohnungen bei 2000 bis 3000 Euro aufwärts an. Bei uns bezahlt man für dafür im Schnitt um die 1000 Euro.
Mooskirchen, aufgrund der guten Verkehrsanbindung zu Graz ein sehr beliebter Wohnort Foto © Melbinger/Paulitsch
Stichwort Eigentumswohnungen: Welche Immobilien sind denn hier besonders gefragt?
GERFRIED PEINER: Vor allem jetzt in der Niedrigzinsphase wird generell mehr in Eigentum investiert und weniger in Miete, weil das für viele herausgeworfenes Geld ist. Sie kaufen sich lieber eine Wohnung, auch wenn sie vielleicht in ein paar Jahren wieder ausziehen wollen. Eine Immobilie verliert ja nicht an Wert, ganz im Gegenteil: Er ist in den letzten Jahren sogar immer leicht angestiegen. Das klassische Einfamilienhaus im leistbaren Preissegment von 150.000 bis 170.000 Euro ist immer gefragt, genauso wie gebrauchte Eigentumswohnungen mit Quadratmeterpreisen um die 1000 Euro – natürlich immer vorausgesetzt, dass die Lage passt.
WALTER OFNER: Immer mehr Kunden passen sich ihrer Lebenssituation an, und wollen ihre Immobilie aus den 70er-, 80er Jahren loswerden, weil beispielsweise die Sanierung ansteht. Und wenn es ein interessantes Angebot gibt, kaufen sie sich für ihren Lebensabend etwas Neues, angepasst an die jetzigen Bedürfnisse: kleiner, von den Betriebskosten her effizient, modern und leistbar. Sie stellen das Leben in den Mittelpunkt und nicht das Arbeiten rund ums Haus und fürs Haus.
ANDREAS GLETTLER: Ich sehe einen starken Trend zum generationenoptimierten Wohnen. Die Behaltezeiten für Immobilien werden immer kürzer. Die Kinder ziehen aus dem elterlichen Haus aus, dann wird zuerst einmal eine Mietwohnung im urbanen Bereich ein Thema. Dann wird Familie gegründet und das erste eigene Heim errichtet, eine Eigentumswohnung oder ein Häuschen im Grünen. Im späteren Lebensabschnitt verkaufen die Leute die Immobilien immer öfter wieder und ziehen in modernere, neuere kleinere Häuser oder Eigentumswohnungen. Oft wieder mehr in Richtung Zentrum, wo sie alles fußläufig erreichen können. Und so ist immer alles irgendwie im Fluss. Für Sie als Makler gibt es also genug zu tun. Welche Vorteile können Sie gegenüber einem Privatverkauf bieten?
MICHAEL BAKOTA: Wir können eine Immobilie so aufbereiten, wie es ein Privater niemals schaffen würde. Wir sind behilflich beim Besorgen der Benützungsbewilligung und des Energieausweises und besprechen mit dem Kunden die Einträge im Grundbuch. Wir begleiten beide Seiten, den Käufer und den Verkäufer, von der Bewertung über die Preisfindung bis hin zum Verkauf.
JOHANN HARKAM: Der Prozess, eine Immobilie zu verkaufen ist ein sehr anspruchsvoller Gesamtprozess, der für Privatpersonen schwer zu durchblicken ist. Und dafür muss man schon eine gewisse Grundkompetenz aufweisen. Auf Basis einer sehr breiten fachlichen Ausbildung weisen Makler die Kompetenz auf, um neben vielen anderen Themen in der Preisfindung des Objektes den exakten Markpreis zu bewerten und das Objekt auch zu diesen Marktwert zu verkaufen.
Das Bundesgestüt Piber ist ein Aushängeschild einer Region, die mit Erfolg auf „sanften Tourismus“ setzt Foto © Bundesgestüt Piber

Worauf ist dabei zu achten?
ANDREAS GLETTLER: Wir können den Marktpreis realistisch einschätzen. Und das ist sehr wichtig. Studien haben gezeigt, dass Immobilien, die um mehr als 10 Prozent über dem Marktpreis angeboten werden, im Schnitt sechs Monate länger am Markt sind und schlussendlich um 10 bis 20 Prozent unter dem Marktpreis verkauft werden.
JOHANN HARKAM: Und so wird der Makler vom Kostenfaktor zum Gewinnfaktor.
WALTER OFNER: Ein gutes Immobiliengeschäft ist nur dann gegeben, wenn sich alle Beteiligten später auf der Straße treffen und sich in die Augen schauen und sagen können: „Es war für beide Seiten ein gutes Geschäft“. Und die Rahmenbedingungen dafür schafft der Makler.

Ganz kurz

Hier finden Sie die besten Adressen für die seriöse
Immobiliensuche in und rund um Voitsberg:
www.ofner-immobilien.at
www.sreal.at
www.remax.at
www.raiffeisen-immobilien.at
www.volksbankimmobilien.at

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