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Nachzahlung bis Ende März möglichMiet-Rückstände wegen Corona werden länger gestundet

Die ursprüngliche Frist der Stundung von Miet-Rückständen wegen Corona wird vom Jahresende 2020 auf Ende März 2021 ausgedehnt.

© Eisenhans/stock.adobe.com
 

Mieten können derzeit später nachbezahlt werden, wenn die Betroffenen wegen Corona in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Die ursprüngliche Frist mit Jahresende wird bis Ende März 2021 ausgedehnt, kündigt Justizministerin Alma Zadic (Grüne) an. Vor Delogierung geschützt sind Mieter unverändert bis ins Jahr 2022 hinein.

Das bedeutet: Die Mietzinsrückstände aus dem Frühjahr können konkret bis 30. Juni 2022 nicht dazu führen, dass Mieter deswegen ihre Wohnung verlieren. Dies und die Stundung beziehen sich auf Personen, die aufgrund coronabedingter Einkommensverluste zwischen 1. April und 30. Juni 2020 Schwierigkeiten hatten, ihre Wohnungsmiete zu zahlen.

Darüber hinaus können Räumungsexekutionen auf Antrag der Mieter bis zum 30. Juni kommenden Jahres weiterhin erleichtert aufgeschoben werden. Das soll ihnen mehr Zeit geben, eine neue Unterkunft zu finden. Räumungen werden nur in absoluten Ausnahmefällen durchgeführt.

Die verlängerten Regelungen sollen für alle Wohnraummieten gelten, nicht aber für Geschäftsräume oder Pacht. Die Bestimmung kommt freilich nur zur Anwendung, wenn die Nichtzahlung auf den Auswirkungen von Corona beruht. "Wir lassen es nicht zu, dass jemand unverschuldet vor die Türe gesetzt wird, denn Wohnen ist ein Grundrecht", so Zadic in einer schriftlichen Stellungnahme.

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Peterkarl Moscher
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Bitter aber wahr !!!

Das löst das Problem nicht, da werden die Probleme nur vor sich her
geschoben, wenn die Nachzahlungen fällig werden aber auch die laufenden
Zahlungen wirksam werden. Das gleiche Problem ist bei Kreditstundungen
nächstes Jahr kommt die bittere Wahrheit ans Tageslicht. Konkurse und
Versteigerungen das ist es was der Staat mit dieser Verschleppungspolitik
erreicht hat. Bitter aber wahr !

dieRealität2020
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wir wollen doch festhalten, dass es im persönlichen Bereich eines vollmündigen Menschen liegt,

.
Angebote für eine Stundung anzunehmen oder abzulehnen. Und bei der Annahme nicht weniger, dass er über diese finanziellen Auswirkungen Bescheid weiß und auch beurteilen kann. Wenn nicht, dann hat er vorher die Möglichkeit eine "Vielzahl von Beratungsmöglichkeiten" in Anspruch zu nehmen.