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Tipps von Biogärtner Karl PlobergerDie sieben wichtigsten Tipps für Zimmerpflanzen

Zimmergarteln einfacher gemacht mit Bogenhanf, Dieffenbachie, Grünlilie und Einblatt: Jetzt geht es wieder verstärkt um die grünen Lieblinge im Zimmer, die auch für das gute Klima verantwortlich sind.

Was Zimmerpflanzen brauchen © (c) Mihalis A. - stock.adobe.com
 

1 Licht ist Leben

Die Tage werden merklich kürzer. Das spüren wir Menschen, aber noch viel mehr die Pflanzen. Gerade in den Wohnräumen steht nun zusehends weniger Licht zur Verfügung. Sind dann auch noch die Vorhänge oder die Jalousien zu, ist für die Topfblumen kaum ein Überleben möglich. Die Folge: Die Blätter werden gelb und fallen ab. Besonders häufig ist das jetzt beim Ficus benjamin zu beobachten. Daher die Pflanzen direkt ans Fenster stellen.

2 Blätter von Staub befreien

Die Schmutzschicht auf den Blättern von Gummibaum & Co. nimmt noch einmal eine große Portion Licht weg. Darum, wann immer es möglich ist, die Pflanzen vom Staub befreien. Etwa abduschen oder mit verdünnter Milch oder abgestandenem Bier und einem Schwamm reinigen.

3 Mit abgestandenem Wasser gießen

Kein frisches Leitungswasser zum Gießen verwenden, es besser einige Tage stehen lassen oder Regenwasser verwenden. Das Wasser sollte immer Zimmertemperatur haben. Bewährt hat sich auch das Kochwasser von Kartoffeln (ungesalzen natürlich!). Vor allem bei Orchideen werden der Pflanze so Mineralien zugeführt.

4 Kein „nassen Füße“

Stehen gebliebenes Gießwasser im Übertopf oder Untersetzer ist der Hauptgrund für kranke oder gar abgestorbene Zimmerpflanzen. Die einfache Faustregel lautet: Nach dem Gießen darf nach einer halben Stunde kein Wasser im Untersetzer zu finden sein, sonst kommt es zu Wurzelfäulnis.

5 Sparsamer düngen

Stehen die Zimmerpflanzen in warmen Wohnräumen, dann müssen sie seltener gedüngt werden: Blütenpflanzen alle ein bis zwei Wochen, Grünpflanzen alle zwei bis drei Wochen.

Mehr Tipps

Unter www.biogaertner.at verrät Karl Ploberger Tipps und Tricks rund um den eigenen Garten, zu Zimmer- und Balkonpflanzen.

6 Die besten Pflanzen fürs Wohnzimmer

Bei den Grünpflanzen zählen nach wie vor der Yucca, aber auch Ficus benjamin alias Birkenfeige und Zamioculcas, auch Glücksfeder genannt, zu den robustesten Gewächsen. Nicht zu vergessen den unverwüstlichen Bogenhanf (Sansevieria). Die beliebte Phalaenopsis-Orchidee ist ideal für geheizte Wohnräume, in den nächsten Wochen kommt der Weihnachtsstern dazu.

7 Pflanzen für kühle Räume

Dazu zählen unbedingt die Alpenveilchen (Cyclamen) und die Zimmerazaleen. In Wintergärten, die bei Sonnenschein gelüftet werden, gedeihen auch Kamelien (nie mehr als 15 Grad) hervorragend.

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