Zwischenbilanz nach Lockdown-EndeSteirischer Handel: Stimmung steigt, aber Ängste bleiben

Seit fünf Wochen ist der Handel wieder offen, von Normalität aber weit entfernt. So mancher Händler startete gut, für andere hat sich die Situation aber kaum gebessert.

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++ THEMENBILD ++ CORONA: EINKAUFSZENTRUM / HANDEL © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Seit fünf Wochen haben Österreichs Handelsbetriebe - unter Auflagen - wieder in ihrer ganzen Breite geöffnet. Von einem „Normalzustand“ kann freilich noch kaum die Rede sein, doch wie ist es den einzelnen Handelssparten seit 8. Februar in der Steiermark ergangen? Insgesamt funktioniere es „eigentlich gut“, betont Franz Rattenegger, Murtaler Schuhhändler und steirischer Gremialobmann für Mode- und Freizeitartikel. Die Sicherheits- und Hygieneauflagen können von den Betrieben demnach eingehalten werden, „auch die Stimmung ist nicht schlecht, auch wenn sich die Geschäftslage höchst unterschiedlich präsentiert“. So sei ein Stadt-Land-Gefälle zu beobachten, „Händler in den großen Ballungszentren haben es derzeit schwerer als Betriebe in den Regionen“. Gut angelaufen sei der Bereich des Schuh- und Textilhandels, „auch im Sporthandel sorgt die hohe Nachfrage nach Fahrrädern, vor allem nach E-Bikes, für ein gutes Geschäft, das gilt aber nicht für alle Sporthandelsbetriebe“, so Rattenegger. So seien jene Händler, die stark in den touristischen Gebieten vertreten sind und einen Fokus auf den Skiverleih haben, „noch immer stark unter Druck“. Über alle Handelssegmente hinweg konnte im Schuh- und Textilhandel heuer der Februar-Umsatz des Vorjahres - obwohl ja erst ab 8. Februar geöffnet werden konnte - erreicht werden, „insgesamt lassen sich die Einbrüche aber nicht mehr ausgleichen“.

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