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AK warntPandemie zehrt an Haushalten: "Züchten uns riesiges Armutsproblem"

Laut Umfrage des Vergleichsportals "durchblicker" hat jeder sechste Haushalt Probleme beim Zahlen ihrer Fixkosten, das sind 200.000 mehr als im Oktober.

Kurzarbeit bedeutet oft empfindliche Einkommenseinbußen
Kurzarbeit bedeutet oft empfindliche Einkommenseinbußen © APA/BARBARA GINDL
 

Durchblicker-Gründer Reinhold Baudisch spricht von einer dramatischen Lage, in der sich viele österreichische Haushalte nach einem Jahr Corona-Pandemie befinden. In einer von dem Vergleichsportal in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage - der dritten seit April 2020 - gaben 17 Prozent der Befragten an, dass sie nicht mehr alle Fixkosten in ihrem Haushalt decken konnten. Im April vorigen Jahres hatten 15 Prozent angegeben, ihre Fixkosten nicht decken zu können. Im Oktober hatten die Haushalte der Umfrage zufolge offenbar deutlich weniger Probleme. Da rauften nur vier Prozent mit diesem Problem.

Kommentare (36)
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Musicjunkie
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Schon geil, auf der anderen Seite gibt es Leute, die gönnen sich ein Haus am Wörthersee um schlappe 16 Millionen. .

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nasowasaberauch
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Das ist sicher ein Angestellter

Der 14 Gehälter bezieht.

sugarless
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Zwangsgebühren

Bei den Angestellten der AK mache ich mir keine Sorgen. Traumgehälter, kein Stress, faktische Unkündbarkeit und ausfinanziert für die nächsten 100 Jahre.

scionescio
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Vielleicht sollte man diese Haushalte darüber abstimmen lassen ...

... ob sie lieber dauernd den Herrn Kurz in diversen Medien bewundern möchten oder lieber die 210 Mio Euro für die persönlichen Marketingausgaben des Herrn Kurz unter sich aufteilen wollen und dafür auf die Dauer-Kurz-Werbung dankend verzichten, weil sie ihren Volksvertreter eh an den Taten und nicht an den Ankündigungen messen - ich habe einen Verdacht, wie so eine Abstimmung ausgehen würde ;-)

GordonKelz
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Was spielt es da noch eine Rolle.....

...wenn das Land mit über 200 Jahre alten
Gesetzen noch die Verstorbenen in den beiden LKH Villach und Klgft. bei der Totenbeschau abzockt! Allein für die Verstorbenen an oder mit Corona....
726 × 180 = € 130 000,- Pfui Teufel!!!
Gordon

GordonKelz
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Wie man diese Daumen nach unten ...

....SINNENTLEERTEN ,dazu bringen kann den Kopf zum Denken und nicht nur für den Hut gebrauchen kann, scheint eine Kunst zu sein!
Gordon Kelz

satiricus
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reich - arm: dazu gibt's ein gutes Sprichwort

"Auch ein reicher Mensch ist oftmals nur ein armer Mensch mit sehr viel Geld"

Pelikan22
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Das ist ohneweiters möglich!

Nur ein reicher Mensch kann sich das Vaccin aussuchen und muss nicht das nehmen, was ihm die Pharmaindustrie vorsetzt. Astra Zeneca ist letzt laut EMA sicher, bekommt aber einen Warnhinweis, es könnten Thrombosen die Folge sein! Also das Risiko wird einfach auf den Patienten abgeschoben!

satiricus
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Dieses Sprichwort hat....

....mit Impfstoff usw nichts zu tun, sondern beschreibt nur allzu gut, dass viel Geld nicht unbedingt auch großer Reichtum sein muss - alles klar?

Lodengrün
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Wir verarmen

keine Frage. Und wenn es dann gilt den Schuldenberg abzubauen dann wird man nochmals kreativ sein müssen. Wer das wohl stemmt? Diejenigen die für die „offenen Ohren“ gesorgt haben, haben schon ventiliert das die Vermögensteuer dafür ausgeschlossen wird.

Pelikan22
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Super! Mein Auto auf Leasing!

Schön, dass die Leute gelernt haben zu wirtschaften. Vor der Wohnung steht der 730er BMW - Natürlich auf Leasing! Und die Miete könn ma net zahlen, weil die Gattin an MiniCooper fährt und beide leider kan Job haben! Aber - irgendwer wird's scho zahlen! Machst ihnen an Finanzierungsplan, Lodengrün?

Lodengrün
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Da hat es etwas @pelikan

denn jedes Leasinggeschäft geht wie jeder Kredit über den KSV. Ist die Latte erreicht wird kein Leasing eingeräumt. Aber sonst einfach eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung. Das schafft auch ein Pelikan. Also hilf ihnen.

DergeerderteSteirer
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@Lodengrün, es gibt eben welche die nie viel Geld haben, manche Leute sind so hineingeboren, diese sind die zufriedensten,.........

andere wieder, ich nenne sie die Neureichen (sie kommen sich auch oft so vor), die Blender leben oft über den Verhältnissen, dies sind jene die nun am meisten jammern und nörgeln obwohl sie einen nicht unwesentlichen Teil zur eigenen Misere selbst beigetragen haben!!

Für mich gilt, wie ich es schon oft erwähnt habe, das "Weniger ist mehr", man braucht deswegen kein "Knauserer sein, jedoch mit dem zufrieden sein was man hat und demütig wie sorgsam damit umgehen!!

Es gibt genug Leute die sich dies und das nicht leisten können und manchmal auch nicht wollen weil es für sie wichtiger ist das die Grundbedürfnisse bedient werden!!

Pelikan22
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Ich kann das Wort ARMUT schon nimmer hören!

Das Wort SPAREN ist zum Fremdwort verkommen. Alle wollen alles haben und zahlen sollens die anderen. Das ist der Fluch der bösen Tat! Die große Koalition hats uns vorgelebt. Schulden machen ist ein Kavaliersdelikt!

GanzObjektivGesehen
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Ein wahres Wort.

Mir hat einmal ein sehr reicher Mensch, aus armen Verhältnissen kommend, folgendes gesagt:
"Egal wie viel du besitzt, wenn deine Ansprüche unter deinen Möglichkeiten bleiben kannst du ein glückliches Leben führen. Das Schwierige ist es den persönlich richtigen Orientierungspunkt zu finden, aus dem man seine Ansprüche ableitet. Denn dieser kann sich über die Zeit ändern...

Lodengrün
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Sehr

gut @objektiv. Einfach immer etwas darunter. Meine Tante eine einfache Frau meinte: „das Geld langsam ausgeben“. Sie war stets glücklich, starb glücklich.

DannyHanny
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Dergeerdertesteirer

👍👍👍👍👍

Stemocell
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Unglaublich, was man hier so liest.

Die Menschen seien also ‚selbst schuld‘, weil sie nicht wirtschaften können.
Na sicher, der Tennistrainer, der Barkeeper, das Zimmermädchen, die Physiotherapeutin...sie alle sind selbst schuld, dass sie seit einem Jahr mehr oder weniger ohne Perspektive dastehen, nicht arbeiten dürfen und auf Almosen des Staates angewiesen sind.
Es ist schön, dass manche Menschen sehr viel gespart haben oder einen krisensicheren Job haben, diese sollten aber schön still sein und nicht über jene urteilen, die ohne eigenes Verschulden von heute auf morgen arbeitslos geworden sind.
Einfach nur erbärmlich.
Wer nicht wirtschaften kann und mit seinem Geld unverantwortungslos umgeht, hatte auch ohne Pandemie schon Probleme mit dem Haushalten.

Krautwickel
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@stemocell

Nur zur Korrektur: Physiotherapeuten durften immer arbeiten, wenn auch viele Patienten verunsichert waren es na zum Teil noch ängstlich sind.

Stemocell
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Okay,

dann eben: Viele Berufe bei denen es zu Körperkontakt kommt. Wenn ihnen das besser gefällt.

SoundofThunder
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Kaufe jetzt,zahle später wird sich jetzt bemerkbar machen

Und zwei oder gar drei Autos kosten halt auch. Die Mieten wurden nur gestundet: Wer kann sich schon die doppelte Miete leisten?

altbayer
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31. März 2021

Wartet auf den 31.März 2021 - bis dahin müssen die offenen Corona Mietrückstände aus dem Jahr 2020 zurückgezahlt werden.
Viele Mitmenschen werden dieses offene Geld der Mieten von 2020 sicher in Onlinehandel und Handys investiert haben.
Viele der Befragten machen sich am 18.3.2021 noch keinen Gedanken, was am 31.3.2021 zu bezahlen ist
- es ist sowieso egal, weil die Kündigung der Wohnung erst ab Juli 2022 möglich ist .........

melahide
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Die

Krise hat das Ungleichgewicht noch mehr verstärkt. Viele kommen mit dem Geld nicht mehr aus. Auf der anderen Seite sind Tischler und Badstudios ausgebucht, weil viele Leute das Urlaubsbudget usw jetzt in die eigenen vier Wände investieren und auf Qualität setzen.

altbayer
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Was ist daran negativ, ...

...... wenn ÖSTERREICHISCHE Klein- und Mittelbetriebe und deren Mitarbeiter dadurch forciert werden
- sonst hätten wir noch mehr Arbeitslose und noch mehr Mitmenschen in Kurzarbeit.

melahide
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Es ist

Nichts negatives dran. Aber die eine Gruppe weiß nicht woher mit dem Geld und die zweite weiß nicht, wohin damit ... Ähm ...

pescador
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Natürlich wird es unverschuldete Härtefälle geben

Ich vermute aber, dass viele Betroffene mit dem vorhandenen Budget einfach nicht haushalten können. Die Werbeindustrie suggeriert uns, dass ständig das neueste Handy, das flachste TV-Gerät und sonstiger Müll vorhanden sein müssen. Viele Menschen merken nicht, dass durch extrem viele kleinere Ausgaben das Geld wie Sand durch die Finger rinnt und man in Wahrheit nichts davon hat.

 
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