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Revolution im Internet?So sagt die EU Facebook, Google & Co. den Kampf an

EU-Kommission arbeitet an neuen Regeln für Internetgiganten. Nutzer sollen mehr Rechte bekommen, Marktmacht soll beschnitten werden.

EU-Kommissionsvize Margrethe Vestager: Die Größe dieser Unternehmen ist problematisch © AFP
 

Bei der Entwicklung der Internetwirtschaft traf eine blitzschnell voranschreitende Technologie auf Gesetze, die dafür schlicht nie ausgelegt waren. Das führte dazu, dass in weiten Teilen des Internets bisher gewissermaßen das Recht des Stärkeren gilt.

Kommentare (6)
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freeman666
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Das einzige was die EU zusammengebracht hat:

Tagtäglich die Frage nach Cookies, von IT Technikern wird geschätzt, dass das Akzeptieren von Cookies europaweit ca. 3.500.000.000 (3,5 Milliardenmal) die Cookies mit Mausklick akzeptiert werden muss.....JEDEN TAG...
Wenn dieser Mausklick 1 Sekunde lang Zeit in Anspruch nimmt, wären das EU weit 40 000 Tage die nur mit Wegklicken vergeudet werden. (tagtäglich)
Ist es den Aufwand tatsächlich wert?

Flogerl
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Revolution im Internet ???

Es darf gelacht werden ! Bis dieser zahnlose Tiger endlich beißt vergehen noch viele Jahre der Verhandlungen. Und dann werden wir diese Gesetze nicht mehr brauchen, weil sowieso alle Kleinbetriebe mangels Chancengleicheit verschwunden sind. Wenn, wie schon weiter unten angeführt, zumindest im Onlinehandel Steuergleichheit geschaffen wird, wird sich hier auch nichts ändern. Oder ist es einzusehen, dass Riesen wie Amazon so gut wie keine Steuern bezahlen, der kleine Händler in Österreich aber voll ?

Auf der anderen Seite wurde bei uns jahrelang nur groß von Breitbandausbau etc. geredet, geschehen ist nichts. Oder wie ist es sonst erklärbar, dass wir Anfang 2019 Schlusslicht in Sachen Glasfaserausbau in Eurpa waren und vermutlich noch immer sind ? Heute geht in der gesamten Wirtschaft ohne blitzschnelles Internet nichts mehr, aber das hat sich noch nicht bis Österreich durchgesprochen.

aposch
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Gleichheit

Es ist unverständlich, warum die Gesetzgeber es zulassen, dass ausländische Firmen bei uns keine oder nur wenig Steuern bezahlen. Weiters dass überhaupt Konzerne gegenüber kleinen Firmen bevorzugt werden und schon deshalb ihre Vormachtstellung immer weiter ausbauen können. So fördert also die Politik dieses Unrecht.

melahide
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Es ist

Unverständlich, dass der Kunde bei einem ausländischen Konzern einkauft, der hier keine Steuern zahlt und bei uns Arbeitsplätze vernichtet ...

joe1406
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Papiertiger

Technologisch sind google, facebook, amazon und Co. auf solche "fürchterlichen" Vernichtungsschläge schon längst vorbereitet. Das wird sie nicht mal ein müdes Lächeln kosten, so wie das Kaufhaus Österreich. Erwischen kann man sie nur wenn der Käufer in Österreich der bei Amazon einkauft eine "Steuer" zahlen müsste - 20% sagen wir mal. Damit wäre Amazon vom Preis her unter Druck, würde aber wahrscheinlich auch das selbst stemmen. Nur das ist rechtlich wohl kaum durchsetzbar.

melahide
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Also

der Herr Precht hat schon öfter vorgeschlagen, dass Firmen die zb fast nur Online-Geschäfte tätigen und somit einen Wettbewerbsvorteil zum stationären Handel haben ... mit einer höheren Umsatzsteuer bedacht werden sollten. Und dieses Geld sollte dann zweckgebunden zur Förderung des stationären Handels herangezogen werden. Der prägte ja u.a. das Stadtbild...

Warum das mit Amazon so explodiert ist halt auch die Frage. Weil Versandhäuser gab es früher auch schon. Quelle, Donauland und wie sie alle hießen. Gut, Amazon ist noch größer und die Lieferungen samt Rücknahme gehen prompt ... aber System ist fast das gleiche ...