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Internationaler WährungsfondsIWF warnt eindringlich: "Coronahilfen nicht zu früh beenden"

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt davor, die immensen staatlichen Hilfen für die Wirtschaft in der Coronakrise zu früh zurückzunehmen.

© (c) AP (Martin Meissner)
 

Viele Maßnahmen seien bereits beendet worden oder würden Ende des Jahres auslaufen, heißt es in einem aktuellen Bericht für die G20-Gruppe, den der IWF am Montag veröffentlichte. In den allermeisten der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) würden die Haushaltsdefizite 2021 wohl zurückgehen.

Im heurigen Jahr haben fast alle Länder riesige Defizite angehäuft, um die Gesundheitssysteme zu stärken und wirtschaftliche Belastungen im Zuge der Pandemie abzufedern. Das hat eine noch stärkere Rezession verhindert, aber auch die Verschuldung nach oben getrieben.

Laut IWF haben die G20-Staaten seit Ausbruch der Pandemie rund elf Billionen Dollar (etwa 9403 Milliarden Euro) zur Krisenbewältigung lockergemacht. Die Krise werde große Narben hinterlassen, unterstrich der IWF. Sollten die Hilfen aber zu früh zurückgezogen werden, sei die einsetzende Erholung in Gefahr. "In diesem Szenario würden die Narben wahrscheinlich noch größer ausfallen." Hilfen müssten, wo immer es möglich sei, während der ganzen Krise zur Verfügung stehen.

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