Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Erntebilanz Warum Bauern wieder Kartoffeln ernten

Die Kärntner Bauern haben heuer zwei Wochen später mit der Ernte gestartet als üblich. Es wurden 81.091 Tonnen Getreide geerntet - ein Plus von 14,4 Prozent.

Johann Mößler und Erich Roscher, im Hintergrund Körnerhirse, die besonders bei Schweinemast als Futter zum Einsatz kommt. © LK Kärnten
 

Gute Erntemengen am Grünland, bei Getreide und Mais, beim Obst, Wein, dem Gemüse und den Kartoffeln stimmen die heimischen Bauern positiv. Dennoch spricht Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler von keiner reichen Ernte. "Die Coronapandemie ist auch an uns nicht spurlos vorübergegangen, allein die fehlenden Absatzmärkte durch die Schließungen im Tourismus bereiten den Bauern Probleme", so Mößler. Auffallend ist in diesem Jahr die spätere Ernte von zwei bis drei Wochen. "Im April haben wir noch mit einer Dürre gerechnet, dann kam der Regen, die Nässe verzögert jetzt die Ernte", sagt Pflanzenbaudirektor Erich Roscher. Der viele Regen und die kurzen Trockenzeiten haben nicht nur bei der Heuernte Probleme bereitet. Auch Fäulnis bei Salat und Kraut sowie Pilzkrankheiten bei allen Kulturen haben sich auf Qualität und Menge ausgewirkt.

Kommentare (1)

Kommentieren
Bond
1
4
Lesenswert?

Sensation

Die Bauern jammern einmal nicht!