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Technikmesse in Coronazeiten Impressionen von der IFA

Die Berliner Technikmesse IFA ist am Donnerstag als verkleinerte "Special Edition" in einem streng begrenzten Rahmen gestartet.

Wegen der Coronapandemie wurde die Technikschau auf drei Tage verkürzt. An der IFA können nur akkreditierte Medienvertreter, Händler und Hersteller teilnehmen.

(c) AFP (TOBIAS SCHWARZ)

Nach dem ausgeklügelten Hygienekonzept dürfen an den drei Messetagen ab Donnerstag maximal 750 Menschen zur gleichen Zeit in jeden der drei Veranstaltungsbereiche kommen.

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Neben einer Bühne für Pressekonferenzen und Präsentationen gibt es zwei weitere Bereiche auf dem Messegelände unter dem Funkturm: Die Innovationsplattformen "IFA Next" und "IFA Shift Mobility" finden in einem Vortragsformat statt. Aussteller und Einkäufer treffen sich in diesem Jahr in einem separaten Bereich, um Geschäfte abzuwickeln.

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Die IFA hat im vergangenen Jahr rund 250.000 Besucher angezogen. Sie gehört aber auch zu den größten Ordermessen der Welt.

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Messestammgast Samsung zeigte seine Neuerungen allerdings nicht auf der IFA, sondern vorab in einem eigenen Digitalformat, das im Internet übertragen wurde.

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Wie Samsung verzichten in diesem Jahr auch Firmen wie Sony, Philips, Lenovo, Amazon und Sennheiser auf einen IFA-Stand. Andere IFA-Stammgäste wie Miele, Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) oder Qualcomm verzichten auf einen Stand, veranstalten aber immerhin Pressekonferenzen. Insgesamt sind nur rund 100 Aussteller vor Ort.

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2019 verzeichnete die IFA nach Angaben der Messegesellschaft ein Ordervolumen von rund 4,7 Mrd. Euro. Da auch zahlreiche kleinere Firmen aus Asien fehlen, wird diese Zahl in diesem Jahr nicht erreicht werden können.

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Die fünfte Mobilfunkgeneration 5G mit hohen Datenübertragungsraten wird nach Einschätzung von Qualcomm-Präsident Cristiano Amon in naher Zukunft von quasi jedem neuen Smartphone unterstützt werden. Das stellte Amon am Donnerstag in der Eröffnungsrede der Technikmesse IFA in Aussicht. Bisher ist 5G nur in teuren Spitzen-Smartphones sowie einigen Mittelklassegeräten verfügbar.

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Eigentlich kann die Branche der Heim-Elektronik in diesem Jahr ganz zufrieden sein. Obwohl klassische Produkte der Unterhaltungselektronik wie Fernsehgeräte sich nicht besonders gut verkaufen, konnte die Branche insgesamt die Umsatzrückgänge der Vorjahre stoppen.

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Mit einem Umsatzplus von über 5 Prozent wurde der Trend sogar umgekehrt, auch weil Laptops, Monitore und andere Geräte für das Homeoffice reißenden Absatz fanden. In jedem anderen Jahr hätten Hersteller, Händler und technikbegeisterte Verbraucher die Innovationen der Branche auf der Technik-Messe IFA gefeiert.

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Doch 2020 ist nicht wie jedes andere Jahr. Wegen der Coronapandemie wurden rund um den Globus Technik-Messen wie der Mobile World Congress in Barcelona oder die Ceatec, die wichtigste Elektronikmesse Japans, abgesagt oder komplett ins Internet verlagert. In Berlin wollen die Messemacher die IFA allerdings nicht nur im Netz als Wachstums- und Innovationsmotor der Branche unter Beweis stellen, sondern auch ganz analog auf dem Gelände unter dem Funkturm.

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Die Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Verbreitung des Coronavirus bestimmen nun auch den Teil, der für die IFA-Aktivitäten geöffnet wird. Nach dem ausgeklügelten Hygienekonzept dürfen an den drei Messetagen ab Donnerstag maximal 750 Menschen zur gleichen Zeit in jeden der drei Veranstaltungsbereiche kommen. Große Ampeln signalisieren den Besuchern, ob sie eine Halle oder den Citycube betreten dürfen oder noch warten müssen.

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