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Folge der EpidemieCoronavirus: Fiat Chrysler droht Stopp einer Fabrik in Europa

Wegen Mangels an Komponenten aus Chian könnte ein FCA-Standort geschlossen werden. Auch andere Unternehmen leiden unter Folgen des Corona-Virus.

CHINA-HEALTH-VIRUS
© APA/AFP/STR
 

Dem italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler (FCA) droht die Schließung eines seiner Produktionswerke in Europa wegen ausfallender Lieferungen von Komponenten aus China. Davor warnte FCA-Chef Mike Manley im Interview mit "Financial Times". Welcher der elf europäischen FCA-Standorte geschlossen werden könnte, gab Manley nicht bekannt.

Die Mitarbeiter von vier chinesischen Lieferanten seien von der Epidemie betroffen. Ein weiterer für FCA wesentlicher Lieferant könnte bald nicht mehr in der Lage sein, Komponenten zu liefern, sollte in China ganz Februar ein Produktionsstopp bestehen.

"Ein Team ist beauftragt worden, jede mögliche Auswirkung der Coronavirus-Epidemie auf unsere Produktion zu prüfen. Die Auswirkungen sind zurzeit schwer berechenbar, wir bewerten die Lage", sagte Richard Palmer, Finanzdirektor von FCA.

Die italienische Regierung dementierte indes Medienberichte aus China, laut denen Italien wieder die seit einer Woche unterbrochenen Flugverbindungen mit chinesischen Städten aufnehmen könnte. Italien bemühe sich weiter, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, verlautete es aus Regierungskreisen am Freitag. Am Donnerstagabend wurde erstmals ein Italiener positiv auf das Coronavirus getestet.

Burberry reagiert auf Coronavirus

Der britische Luxuskonzern Burberry hat angesichts des Coronavirus seinen Ausblick für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr gestrichen. Der Ausbruch des Coronavirus in China habe einen erheblichen negativen Effekt auf die Nachfrage von Luxusgütern, erklärte Vorstandschef Marco Gobbetti am Freitag in London.

Derzeit seien 24 von 64 Läden in China geschlossen, teilte der Konzern mit. Die übrigen Geschäfte seien nur begrenzt geöffnet und verzeichneten einen erheblichen Rückgang in der Kundenfrequenz. Dies belaste die Einzelhandelsumsätze sowohl in China als auch in Hongkong.

Toyota verschiebt Inbetriebnahme von Werken

Toyota hat die Wiederinbetriebnahme vier großer Werke in China wegen der Ausbreitung des Coronavirus erneut verschoben. Wie der größte japanische Autohersteller am Freitag mitteilte, wird die Produktion dort bis mindestens Anfang übernächster Woche (17. Februar) stillstehen.

Toyota hatte vergangene Woche angekündigt, den Betriebsbeginn der vier Werke in China nach dem chinesischen Neujahr zunächst bis kommenden Montag zu verschieben. Dies hatten die chinesischen Behörden angeordnet.

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