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WEF Diese zehn jungen Aktivisten wollen Davos aufmischen

Sie sind jung, kämpferisch und international streitbar für Klima, Natur und Ozeane: Zehn Aktivisten, die auf dem Weltwirtschaftrsforum Davos Politiker und Konzernbosse aufrütteln wollen.

Die zehn "Teenage Changemakers" in Davos
© WEF
 

"50 Prozent der Weltbevölkerung ist unter 27. Wir müssen auf die Jungen hören", sagt der 81-jährige WEF-Gründer Klaus Schwab. Zum 50. Weltwirtschaftsgipfel in Davos hat er daher für mehrere der rund 100 Diskussionsrunden  erstmals auch zehn junge Aktivisten eingeladen. Diese "Teenage Changemakers" kommen mit dem Vorsatz, die führenden Politiker und  Konzernchefs der Welt in Davos wachzurütteln für ihre Anliegen gegen die Bedrohung des Globus. Greta Thunberg ist eine von ihnen, aber die anderen neun sind, wenn auch nicht mit diesem internationalen Aufsehen, nicht weniger leidenschaftlich engagiert. Das sind sie:

Autumn Peltier, 15

WEF Autumn Peltier
Autumn Peltier © WEF

Sie ist seit ihrem 8. Lebensjahr eine "Wasser-Kriegerin" und kämpft für sauberes Wasser und die Rechte indigener Bevölkerung in Nord-Ontario, wo viele Trinkwasserreserven durch frühere Ölpipelines kontaminiert sind. Autumn gehört dem Eagle Clan Anishinaabekwe der Wiikwemkoong First Nation an. 

Ayakha Melithafa, 17

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Ayakha Melithafa © WEF

Sie lebt in einem Dorf im Umland von Kapstand und erlebte als Kind Wasserknappheit und die devastierenden Folgen von Trockenheiten. Sie mobilisiert für die African Climate Alliance. 2019 richtete sie eine Petition an die UNO Organisation für Kinderrechte für Klimaschutz.

Cruz Erdmann, 14

WEF Cruz Erdmann
Cruz Erdmann © WEF

Er lebt in Neuseeland, wuchs in Bali auf und begann in Indonesien früh mit dem Tauchen und dokumentiert seit seinem 12. Lebensjahr das Leben im Ozean. Ausgezeichnet vom Naturhistorischen Museum London als "Young Fotografer of the Year"

Fionn Ferreira, 18

WEF Fionn Ferreira
Fionn Ferreira © WEF

Im Süden Irlands aufgewachsen, stieß er bei Outdoor-Aktivitäten und Paddeln auf die Plastikverschmutzung. Auf der High School entwickelte er eine Methode, Mikroplastik aus dem Wasser zu filtern und gewann damit auf der Google Science Messe.

Greta Thunberg, 17

WEF Greta Thunberg
Greta Thunberg © WEF

Die junge Schwedin sah mit acht Jahren erstmals einen Film über den Klimawandel.  2018 demonstrierte sie erstmals vor dem schwedischen Parlament, inzwischen rüttelt sie die Welt auf mit ihrem “Skolstrejk for Klimatet”.

Melati Wijsen, 19

WEF Melati Wijsen
Melati Wijsen © WEF

Sie wuchs in Bali auf und organisierte mit ihrer Schwester "Bye Bye Plastic Bags", eine Initiative für die Säuberung von Meerestränden. Das Time Magazine wählte die beiden mit unter die einflussreichsten Jugendlichen der Welt.

Mohamad Al Jounde, 18

WEF Mohamad Al Jounde
Mohamad Al Jounde © WEF

Der junge Syrer musste in den Libanon flüchten. Im Flüchtligngslager errichtete er mit seiner Familie eine Schule für 200 Flüchtlingksinder und half ihnen beim Lernen. Er gewann den MTV Generation Change Award 2018.

Naomi Wadler, 13

WEF Naomi Wadler
Naomi Wadler © WEF

Die Opfer eines Amoklaufes in Florida mit 17 toten Schülern und Professoren und ein weiteres später ermordetes Opfer würdigte sie zum Jahrestag mit einem 18-Minuten-Marsch. Sie kämpft gegen Gewalt, insbesondere gegen Gewalt gegen afro-amerikanische Mädchen.

Natasha Mwansa, 18

WEF Natasha Mwansa
Natasha Mwansa © WEF

Sie kämpft in Sambia gegen Zwangsheirat von Kindern und begründete die Natasha Mwansa Foundation für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Kindern. Sie ist die jüngste Trägerin des Global Health Leaders Award der WHO.

Salvador Gómez-Colón, 17

WEF Salvador Gómez-Colón
Salvador Gómez-Colón © WEF

Als der Hurrikan Maria 2017 Puerto Rico verwüstete, brach vielerorts die Energieversorgung zusammen. Salvdaor gründete “Light and Hope for Puerto Rico” und organisierte für 3100 Familien Solarlampen und handbetriebene Waschmaschinen.  Später gründete er diese Initiative auch für die Bahamas. Das Times Magazine wählte ihn zu den 30 einflussreichsten Jugendlichen 2017.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare (2)

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redniwo
13
17
Lesenswert?

Bravo

Ich hoffe die jungen Leute distanzieren sich auch von der heimlichen Hymne der fridayforfuture Bewegung , demnach unsere Oma eine Umwelt...... Sein soll! Und denken darüber nach, wer mehr diese Bezeichnung verdient, die Omas oder die Jungen dieser Welt.

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erzberg2
9
10
Lesenswert?

Eine reisserische Schlagzeilen,

irgendwie kann ich mich des Eindruckes nicht verwähren, dass die Journalisten die objektive Berichterstattung schon lange abgelegt haben.

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