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Brent und WTIFörderausfälle im Irak: Ölpreise legen wieder zu

Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn zugelegt. Marktbeobachter erklärten den Anstieg mit Förderausfällen im Irak und der Schließung einer Ölpipeline in Libyen.

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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Früh 65,66 US-Dollar (59,11 Euro). Das waren 81 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für US-Rohöl der Sorte WTI stieg um 62 Cent auf 59,16 Dollar.

Am Ölmarkt sorgten Meldungen aus den OPEC-Staaten Irak und Libyen für Preisauftrieb. Im Irak wurde die Förderung auf einem Ölfeld am Sonntag zeitweise gestoppt. Die Nachricht sorgte am Ölmarkt vor dem Hintergrund der angespannten politischen Lage nach der gezielten Tötung eines ranghohen iranischen Generals durch das US-Militär im Irak für eine nervöse Stimmung.

Ölmarkt nach wie vor als gut versorgt

Außerdem wurde in dem OPEC-Land Libyen laut Meldungen vom Wochenende eine Ölpipeline vom größten Ölfeld des Landes zu Verladeanlagen am Mittelmeer geschlossen. In dem nordafrikanischen Land tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg. Am Sonntag versuchten Politiker und Diplomaten auf einem internationalen Gipfeltreffen in Berlin, einen Weg zum Frieden in dem ölreichen Land zu finden.

Trotz der Meldungen über Förderausfälle gilt der Ölmarkt nach wie vor als gut versorgt. Die gefährliche Zuspitzung der Iran-Krise zum Beginn des Jahres hatte nur zeitweise für starken Auftrieb bei den Ölpreisen gesorgt.

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