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Aus ''Own Austria'' wird ''Own360'' Standortfonds soll auch Deutschland erobern

Junges österreichisches Fintech stellt das Jahr 2020 ins Zeichen der Expansion.

© ownaustria
 

Vor allem die Zeit nach dem diesjährigen Weltspartag war einfach super für uns“, betont Markus Fallenböck. Er ist einer der geschäftsführenden Mitgesellschafter des heimischen Fintechs Own Austria, eines Standortfonds, der in seiner Zusammensetzung den Alltag der Österreicher abbilden soll. Der Fonds umfasst Aktien „der 250 für Österreich relevantesten Unternehmen“. Die nicht neue, aber insbesondere rund um den Weltspartag seit Jahren besonders emotional geführte Debatte über Niedrigzinsen und Realverluste am Sparbuch sei gewissermaßen ein Treiber für dieses Fondsangebot. „Wir profitieren von den Negativzinsen“, so Fallenböck: Waren es zu Jahresbeginn noch 4000 Fondseigner konnte diese Zahl auf mittlerweile rund 7000 gesteigert werden.

Own360 - Start für neue Dachmarke

Im ersten Quartal 2020 wird mit Own360 eine neue Dachmarke gestartet – das habe auch damit zu tun, dass es neben Own Austria mittlerweile auch Own Germany, also einen Standortfonds nach demselben Muster für Deutschland, gibt. Und zudem mittelfristig weitere Expansionsschritte, etwa nach Skandinavien oder die Niederlande, zumindest angedacht sind. „2020 steht aber jedenfalls im Zeichen der Deutschland-Expansion.“ In Österreich zeige sich, dass dieses Fonds-Modell und die Plattform-App funktionieren, „jetzt geht es um die Frage, ob sich das auch in einem zehnmal so großen Markt skalieren lässt“, sagt Fallenböck.

20.000 regelmäßige App-Nutzer pro Monat

Im Fokus stehe weiterhin die Einfachheit: Die Einstiegshürden wurden niedrig gehalten, ab 30 Euro monatlich können Anleger investieren, unter 25-Jährige sind bereits ab zehn Euro dabei. Auf Kündigungsfristen oder eine Mindestvertragsdauer wird verzichtet. Eine entscheidende Rolle nehme das Content-Angebot auf der App ein, „wir haben hier mittlerweile 20.000 regelmäßige Nutzer pro Monat, im Jänner waren es noch 7000“. Die quantitativen Ziele für das neue Jahr? „Wir wollen bei der Depotanzahl in Österreich die Marke von 10.000 knacken, in Deutschland wollen wir im ersten richtigen Jahr 20.000 bis 25.000 Fondseigner erreichen.“

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