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LeiterplattenbauerAT&S will bis 2023 eine Milliarde Euro investieren

Vor allem für neues Werk in Chongqing. Bau startet per sofort. Produktionsstart Ende 2021. Auch Kapazitäten in Leoben werden ausgebaut.

AT&S, Spezialist für IC-Substrate, baut Leoben aus und errichtet eine neue Fabrik in China © KK
 

Nächste strategische Wachstumsschritte sowie weitere Investitionen in innovative Technologien sind vom AT&S-Konzern des Industriellen Hannes Androsch zuletzt schon angedeutet worden. Nun gab der Leiterplattenbauer bekannt, in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde Euro investieren zu wollen. In Chongqing in China wird ein neues Werk gebaut, teilte AT&S am Donnerstagabend mit.

Bau startet umgehend

Der Bau startet demnach umgehend. Der Produktionsstart ist für Ende 2021 geplant. Die bestehenden Kapazitäten in Leoben in der Steiermark werden auch ausgebaut.

Nötige Performance sicherstellen

"Stärker vernetzte digitale Systeme, Künstliche Intelligenz, Robotik sowie autonomes Fahren erfordern eine immer schnellere Verarbeitung stetig größerer Datenmengen", hieß es in der Unternehmensmitteilung. "Dadurch steigt die erforderliche Rechenleistung und der Bedarf an Datenspeicherung signifikant an. Die nötige Performance künftiger Hochleistungsrechner-Module treibt massiv die technologischen Anforderungen an alle Komponenten des Moduls und damit auch an die IC-Substrate."

Position ausbauen

AT&S verfolge mit diesen Investitionen das Ziel eines langfristigen, profitablen Wachstums und baue gleichzeitig die Position am wachsenden Markt für IC-Substrate weiter aus. Diese entwickelten sich neben den Leiterplatten "zu einem strategisch wichtigen Unternehmensstandbein". Die neue hochmoderne Fabrik soll am bestehenden Standort in Chongqing errichtet werden.

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